Der Demagoge Fleischhauer arbeitet mit System

Bei der Internet-Suche nach Jan Fleischhauer, um im Nachgang zu meinem Blog festzustellen, ob Spiegel-Online dessen Auswurf gegen die griechische Regierung doch noch von der Seite genommen oder anderweitig reagiert hat, bin ich auf einen Blogbeitrag von vor acht Monaten gestoßen. Dieser setzt sich kritisch damit auseinander, wie der krawallig-konservative Kolumnist von Spiegel und Spiegel-Online damals Putin und das russische Volk für geisteskrank erklärt hat, mit ganz ähnlichen

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Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine schlechte und in sich widersprüchliche Idee

Auf die Gefahr hin, dass ich mir einige bisher geneigte Leser zu Feinden mache, will ich hier aufschreiben, warum ich den Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens für grundlegend verfehlt halte. Diejenigen, die mich dafür hassen wollen, bitte ich, etwas zu warten, und stattdessen zu diskutieren. Ich sehe  den gemeinsamen Kern der verschiedenen Vorschläge für ein bedingungsloses Grundeinkommen darin, dass jedem durch Geldtransfer ein auskömmliches Mindestmaß

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Gesundes Volksempfinden und geisteskranke politische Gegner

Es ist eine nicht ganz so schöne deutsche Tradition, im Namen des gesunden Volksempfindens den politischen Gegner zum Geisteskranken zu erklären. Dass ein Kolumnist des Spiegel davor nicht zurückschreckt, der sich darauf spezialisiert hat, durch Beleidigungen und plumpes Draufhauen auf die Linken Kontroverse hervorzurufen, wundert nicht. Aber

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Brief aus Athen: Spiegel-Reporter stellen sich griechischen Fragen zu den deutschen Medien

Markus Barth, Athen. Manfred Ertel und Katrin Kuntz sind zwei der drei Spiegel-Journalisten, die das Interview mit Alexis Tsipras im aktuellen Spiegel geführt haben. Bei einem Abendessens in einer Athener Taverne stellen sie sich den Fragen ihrer griechischen Kollegin Xenia Kounallaki von der konservativen Zeitung Kathimerini über die Griechenland-Berichterstattung des Spiegel und der deutschen Medien im Allgemeinen.

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Das Europa des George Soros, seine Popularisierer und was das für Griechenland bedeutet

 Wenn Roman Pletter über Europa und das transatlantische Verhältnis schreibt, lohnt sich, genaues Lesen. Denn Pletter kennt die amerikanischen Vorstellungen von einem guten Europa gut und scheint diese auch weitgehend zu teilen. Der frisch gebackene Harvard-Absolvent und stellvertretende Ressortleiter Wirtschaft der Zeit hat mit Mathias Döpfner und  Nikolaus Blome gemeinsam, dass er als Richard F. Burns Fellow

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SPON sollte die Anti-Griechen-Hetze BILD überlassen – die können das besser

  Ein Medienwissenschaftler sollte mal untersuchen, ob es irgendeine menschenrechtsverletzende Putschistenregierung auf der Welt gibt, die von den deutschen Medien mit ähnlich feindseliger Berichterstattung überzogen wird, wie die derzeitige griechische Regierung – eine Regierung, die auch nach neuesten Umfragen von 70 Prozent der Wähler unterstützt wird. Ich mache mir Sorgen um das Verhältnis zwischen dem deutschen und

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Brief aus Athen: Chomsky spricht und die SPD sucht sich vielleicht wieder die falschen Partner

Markus Barth, Athen. Zahlreiche griechische Medien berichten über das Interview, das der bekannte amerikanische Schriftsteller und Wissenschaftler Noam Chomsky dem Network „Democracy now“ gegeben hat.  Die Reaktionen der Europäer auf Syriza in den kürzlichen Verhandlungen seien „ausgesprochen brutal“ gewesen betont Chomsky und dieselbe Reaktion habe auch Podemos nach einem möglichen Wahlsieg in mehr
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