Google, Bundesregierung und WHO arbeiten an einer globalen digitalen Identität

10. 06. 2026 | Unter Leitung der mächtigen Datenkrake Google findet von 1. bis 3. September in Genf die öffentlich-private Großkonferenz „Global Digital Collaboration“ statt. Ziel ist es, das EU Digital Identity Wallet (EUDI) global interoperabel zu machen, mit dem Ergebnis, dass von den einschlägigen Computern aus jeder vernetzte Mensch zuverlässig identifiziert und überwacht werden kann. Die Bundesregierung macht auch mit.

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Kurz gemeldet

10.6. ISSN: Der Weblog „Geld und mehr“ hat von der Deutschen Nationalbibliothek zum Zwecke des eindeutigen Zitierens die ISSN 3055-20609 zugewiesen bekommen. | 9.6. Wahrheitskomplex: Rezension von Michael Meyen auf Freie Akademie für Medien & Journalismus. | 9.6. Bargeld: Am Staatsbad Bad Reichenhall dürfen nur Menschen mit Kreditkarte oder Smartphone und US-Datenkraken-Pay-Lösungen parken. | Mehr Kurzmeldungen: Allgemein | Cancel-Culture | Bargeld

Stadtbücherei Münster nimmt Buch, vor dem es nicht mehr warnen darf, aus dem Leihprogramm

5. 06. 2026 | Das Oberverwaltungsgericht NRW verbot der Stadtbücherei Münster im Juli 2025 einen Warnhinweis im Buch „Putin, Herr des Geschehens?“ von Jacques Baud. Bibliotheks- und Bibliothekarsverbände waren empört. Nun ist das stark nachgefragte Buch dort nicht mehr ausleihbar. Ein Leser dieses Blogs erhielt die Auskunft, wegen Mittelknappheit konzentriere man sich auf aktuelle und neue Medien und plane keine erneute Anschaffung des Buches.|

Gewerkschaft verdi hat kein Problem mit willkürlichen EU-Sanktionen gegen einen deutschen Journalisten

5. 06. 2026 | Gut ein Jahr nachdem die EU ohne Anklage und Beweise existenzvernichtende Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Dogru verhängt hat, äußert sich für die Gewerkschaft verdi in verdi news erstmals das Vorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen zu dem Fall. Es handle sich nicht um „systematische“ Sanktionen gegen Journalisten, beruhigt er. Er könne nicht nachprüfen, ob die Vorwürfe gegen Dogru stimmen. Als werde die Bedrohung für den Journalismus dadurch kleiner, dass die EU keine Beweise vorlegt. Erbärmlich.|

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