Die Briefwahl ist weniger sicher als die Faktenchecker behaupten

1. 10. 2026 | In einer offenkundig koordinierten Aktion haben die deutschen Faktenchecker vor den Landtagswahlen im September sogenanntes „Prebunking“ in Sachen Sicherheit der Briefwahl betrieben. Alle waren sich einig, dass die Briefwahl nicht nennenswert manipuliert werden kann. Ein ernsthaftes Problem, das noch vor wenigen Jahren offen diskutiert wurde, haben die Faktenchecker dabei einhellig unter den Tisch gekehrt. Da man es nicht leugnen kann, wird es verschwiegen.

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Der Deutsche Wetterdienst verabschiedet sich von einer lange aufrecht erhaltenen Lüge

Nachträge 17:30 unter „DWD verteidigt sich“ | 30. 09. 2026 | Anfang 2021 stellte die Meteorologische Weltorganisation WMO die Referenzperiode für die Einordnung aktueller Wetter- und Klimadaten von 1961-1990 auf 1991-2020 um. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte an, das umzusetzen, tat es aber nur für die Fachöffentlichkeit. Die breite Öffentlichkeit täuschte er mit falschen Angaben über die gültige Referenzperiode in seinen Pressemitteilungen, um steilere Überschriften produzieren zu können. Zaghaft macht sich der DWD unter einer neuen Pressechefin auf den Weg in Richtung Ehrlichkeit.

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Hat die US-Regierung den Sturz der rumänischen Regierung herbeigeführt?

29. 09. 2026 | Das Wall Street Journal berichtet, die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, habe einem griechischen Minister im März zum bevorstehenden Sturz der rumänischen Regierung durch einen Misstrauensantrag der damals noch mitregierenden Sozialdemokraten gesagt, das könnten die USA in jedem Land tun, auch in Griechenland. Anlass für die angebliche US-Intervention soll die Weigerung des rumänischen Regierungschefs gewesen sein, LNG-Gas aus den USA zu überteuerten Preisen einzukaufen. Der Chef der Sozialdemokraten, Sorin Gindeanu, traf sich vor dem Misstrauensvotum offenbar mit Guilfoyle. Guilfoyle bestreitet, die berichtete Aussage getätigt zu haben.|

Kurz gemeldet

29.9. Cancel Culture: Die Linksfraktion im Stadtrat von Frankfurt am Main fordert von der Stadt ein „Auftrittsverbot“ für den Comedian Nikolai Binner. Dieser stelle das Vertrauen in demokratische Institutionen und die Unabhängigkeit der Presse in Frage, heißt es in dem Antrag. +++ 28.9. BSW: Michael Maier hat mich für World News Monitor zu knappen Wahlergebnissen, dem medialen Umgang mit BSW und internen Problemen der Partei interviewt. +++ 28.9. Corona: Der Anfang 2022 wegen eines Brandbriefs zu Impfnebenwirkungen gekündigte Vorsitzende der Krankenkasse BKK ProVita, Andreas Schöfbeck, hat Multipolar das erste Interview seit seiner Kündigung gegeben. | Mehr: Allgemein, Cancel-Culture, Bargeld

Neuer Medienstaatsvertrag soll Medienanstalten eine Rechtsgrundlage für ihre illegale KI-Schnüffelei geben

28. 09. 2026 | Die Landesmedienanstalten durchforsten seit 2021 anlasslos mit einer künstlichen Intelligenz namens KIVI das Internet und melden Auffälliges an Polizei und Verfassungsschutz. Mit mehr als fünf Jahren Verspätung sollen sie dafür mit dem Neunten Medienstaatsvertrag, dessen Entwurf nun veröffentlicht wurde, nachträglich eine gesetzliche Grundlage bekommen. Auch nach Verletzungen der journalistischen Sorgfaltspflicht durch kritische Medien sollen sie offenbar automatisiert fahnden dürfen.

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