Kurz gemeldet

20.3. Bargeld: Das Berner Nahverkehrsunternehmen BLS hat wegen eines Umsatzeinbruchs die Abschaffung des Barzahlens an Snack-Automaten rückgängig gemacht. Die Bargeldabschaffung beim Ticket-Verkauf soll durchgezogen werden, allerdings gibt es wegen des öffentlichen Protests nun eine anonyme Bezahlkarte und die Kantone Luzern und Neuenburg ermöglichen Barzahlung an BLS-Automaten. | 18.3. Bargeld: In der ÖVB-Arena Bremen kann man ab 1. April mit Bargeld nichts mehr anfangen. Das sei modern, heißt es. | 18.3. Kontokündigung: Die Sparkasse Hamburg hat dem freien Moskau-Korrespondenten von Overton und Nachdenkseiten, Ulrich Heyden, das Konto gekündigt, weil er in Russland wohnt. | Mehr Kurzmeldungen: Allgemein | Cancel-Culture | Bargeld

Gericht untersagt Correctiv Kernbehauptungen zum Potsdamer Treffen der Rechten

18. 03. 2026 | Das Landgericht Berlin hat Correctiv untersagt, bezüglich des rechten Treffens im Potsdamer Landhaus Adlon im November 2023 zu behaupten, davon bleibe „ein Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern“ zurück, Martin Sellner habe dort eine „Ausbürgerungsidee“ für deutsche Staatsbürger geäußert, die Einordnung des „Plans“ als verfassungswidrig und die Behauptung, die AFD-Abgeordnete Gerrit Huy habe vorgeschlagen, Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft die deutsche Staatsbürgerschaft „wieder wegzunehmen“. Correctiv hat Berufung angekündigt. |

Stadtbücherei Kempten nimmt Mahngebühren von 25 Cent von Kindern nur in digitaler Form an

13. 03. 2026 | Eine einwöchige Verspätung der Rückgabe von Medien für Kinder kostet in der Stadtbücherei Kempten 25 Cent. Will das Kind diese Gebühr jedoch bezahlen und hat keine Kredit-, Giro- oder Debitkarte zur Hand, so geht das nicht. Denn die Bücherei nimmt kein Bargeld an. Auch in anderen Bibliotheken, z.B. in München, wird das so gehandhabt. Ein Kind, das diese Erfahrung macht, wird die These, der Staat wolle das Bargeld abschaffen, eher nicht für eine (antisemitische) Verschwörungstheorie halten, auch wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk das hartnäckig behauptet.|

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