Kurz gemeldet
6.6. Cancel Culture: Die ETH Zürich hat die Lern- und Lehrkurse von Esther Ziegler nach Beschwerde EINER Studierendenperson über nicht geschlechtergerechte Sprache gecancelt. | 6.6. Cancel Culture: Die Kunsthochschule Burg Halle hat die von Studenten organisierte Lesung von Fabian Goldman aus „Statsräsonfunk: Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“ aus „Sicherheitsgründen“ gecancelt. | 5.6. Wahrheitskomplex: Interview mit Alexander Christ von Apolut (67 min). | Mehr Kurzmeldungen: Allgemein | Cancel-Culture | Bargeld
Stadtbücherei Münster nimmt Buch, vor dem es nicht mehr warnen darf, aus dem Leihprogramm
5. 06. 2026 | Das Oberverwaltungsgericht NRW verbot der Stadtbücherei Münster im Juli 2025 einen Warnhinweis im Buch „Putin, Herr des Geschehens?“ von Jacques Baud. Bibliotheks- und Bibliothekarsverbände waren empört. Nun ist das stark nachgefragte Buch dort nicht mehr ausleihbar. Ein Leser dieses Blogs erhielt die Auskunft, wegen Mittelknappheit konzentriere man sich auf aktuelle und neue Medien und plane keine erneute Anschaffung des Buches.|
Gewerkschaft verdi hat kein Problem mit willkürlichen EU-Sanktionen gegen einen deutschen Journalisten
5. 06. 2026 | Gut ein Jahr nachdem die EU ohne Anklage und Beweise existenzvernichtende Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Dogru verhängt hat, äußert sich für die Gewerkschaft verdi in verdi news erstmals das Vorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen zu dem Fall. Es handle sich nicht um „systematische“ Sanktionen gegen Journalisten, beruhigt er. Er könne nicht nachprüfen, ob die Vorwürfe gegen Dogru stimmen. Als werde die Bedrohung für den Journalismus dadurch kleiner, dass die EU keine Beweise vorlegt. Erbärmlich.|
Nachrichtenagentur dpa veröffentlicht Anleitung zur vorsorglichen Diskreditierung von Kritik an Wahlen
US-Staatsanwälte zeigen, wozu die Identifikationspflicht im Internet missbraucht werden wird
BMW-Bank will von 91-jähriger Kundin Referenzkonto-Änderung nur online mit App-Bestätigung entgegennehmen
01. 06. 2026 | Eine Kundin der BMW-Bank, Jg. 1934, wollte per Brief das dort hinterlegte Referenzkonto ändern. Die Bank, für die das Geburtsdatum kein Geheimnis ist, schrieb zurück: „Aus Sicherheitsgründen ist die Änderung der Referenzbankverbindung ab sofort durch Sie selbst im BMW-Online-Banking vorzunehmen. Schriftliche Änderungsaufträge werden nicht mehr angenommen. Navigieren sie zu Service (…) Die Änderung ist mit der 2FA-App freizugeben.“ Die Kundin hat das Konto gekündigt.|