Zentrum für politische Dummheit blamiert sich mit Aufruf zur Denunziation

4. 10. 2026 | Das „Zentrum für politische Schönheit“ von Philipp Ruch, der ein Aussehen wie die Karikatur eines Schwerkriminellen pflegt, hat sich mit einem Aufruf auf der Plattform X unmöglich gemacht, ihm kompromittierendes Material über den jungen BSW-Spitzenpolitiker John Lucas Dittrich zukommen zu lassen. Unter dem Denunziationsaufruf finden sich viele lustige Kommentare. Dittrich selbst antwortet dort auf die Frage, ob jemand diesen „wichtigen Akteur am Hebel der Macht“ näher kennt: „Nein, sagt mir nichts“.|

Kurz gemeldet

4.10. Corona: Wer bis zu einer ernsthaften Aufarbeitung des Corona-Wahnsinns die Erinnerung an humorvolle Weise wachhalten helfen will, kann die Produktion des satirischen Kartenspiels „Lockdown-Legenden“ unterstützen. +++ 29.9. Cancel Culture: Die Linksfraktion im Stadtrat von Frankfurt am Main fordert von der Stadt ein „Auftrittsverbot“ für den Comedian Nikolai Binner. Dieser stelle das Vertrauen in demokratische Institutionen und die Unabhängigkeit der Presse in Frage, heißt es in dem Antrag. | Mehr: Allgemein, Cancel-Culture, Bargeld

Hat die US-Regierung den Sturz der rumänischen Regierung herbeigeführt?

29. 09. 2026 | Das Wall Street Journal berichtet, die US-Botschafterin in Griechenland, Kimberly Guilfoyle, habe einem griechischen Minister im März zum bevorstehenden Sturz der rumänischen Regierung durch einen Misstrauensantrag der damals noch mitregierenden Sozialdemokraten gesagt, das könnten die USA in jedem Land tun, auch in Griechenland. Anlass für die angebliche US-Intervention soll die Weigerung des rumänischen Regierungschefs gewesen sein, LNG-Gas aus den USA zu überteuerten Preisen einzukaufen. Der Chef der Sozialdemokraten, Sorin Gindeanu, traf sich vor dem Misstrauensvotum offenbar mit Guilfoyle. Guilfoyle bestreitet, die berichtete Aussage getätigt zu haben.|

Medienanstalt NRW streicht im Streit mit Ben Berndt die Segel

25. 09 2026 | Die Medienanstalt NRW tritt den Rückzug an, nachdem sie Ende Juni den Podcaster Ben Berndt („ungeskripted by Ben“) in einem Drohbrief aufgefordert hatte, die Aussage des AfD-Politikers Björn Höcke in einem Video-Gespräch nachträglich richtigzustellen, die Nazitruppe SA habe kein Motto gehabt. Berndt weigerte sich und machte den Vorgang öffentlich. Nun erklärte die Medienanstalt den Fall für erledigt, da die große öffentliche Aufmerksamkeit die Richtigstellung besorgt habe. Allerdings hatte die Behörde von Berndt auch verlangt, all seine schon veröffentlichten Video-Gespräche zu prüfen und nötigenfalls zu korrigieren. Berndt will gegen die „Zensurbehörde“ vorgehen und ihr gerichtlich untersagen lassen, derartige Drohbriefe zu verschicken.|

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