Anleitung für Schüler sich der Verschwörungstheorie-Gehirnwäsche zu widersetzen

3 Leserbriefe9. 01. 2024 | Das Vertrauen in die etablierten Medien und die staatlichen Institutionen ist so tief gesunken, dass diese in ihrer Verzweiflung jede Zurückhaltung aufgeben. Sie überziehen Schülerinnen und Schüler mit Kursen und „Lernmaterial“, das diese darauf konditionieren soll zu glauben, was Politiker und etablierte Medien sagen, und Zweifler als Verschwörungstheoretiker abzutun. Gegen diese Gehirnwäsche kann man sich wehren. Eine Anleitung.

Der Landesbeauftragte für Politische Bildung des Landes Schleswig-Holstein bietet unter dem Titel „Tatort soziale Netzwerke. Verschwörungsmythen und Fake News im Internet“ Workshops und Lehrerfortbildungen in Schulen an,  die „junge Menschen für Fake News und Verschwörungsmythen sensibilisieren und einen souveränen Umgang mit ihnen vermitteln“ sollen. Es ist beileibe nicht das einzige Regierungsprojekt dieser Art in Deutschland, wie ich hier schon dargelegt habe.

Das Bildungsministerium lässt Jugendliche zu Kämpfern gegen Verschwörungstheorien ausbilden
16. 05. 2023 | Bezahlt vom FDP-geführten Bundesbildungsministerium und der Zeitbild-Stiftung sollen 50 Jugendliche ab 14 Jahren zu Leitern von Workshops ausgebildet werden, in denen sie Gleichaltrige gegen Verschwörungstheorien impfen. In Anbetracht des meist demagogischen Gebrauchs des Begriffs, muss man das als weitere Eskalationsstufe in einem Propagandafeldzug gegen Oppositionelle betrachten. Es gibt bedenkliche Bezüge zu einer EU-Nato-Kampagne zur Indoktrination von Kindern.

Die Kurse und Übungsmaterialien folgen dem Prinzip der „psychologischen Impfung“. Durch sogenanntes „Prebunking“ (Vorbunkern) sollen die junge Gehirne widerstandsfähig gegenüber unerwünschten Überzeugungsversuchen werden. Für diese pervertierte Form der Erziehung zur „Medienkompetenz“ gibt es sogar EU-Leitlinien für Lehrkräfte.

Die Netzseite des Projekts aus Schleswig-Holstein enthält eine schöne Zusammenstellung der vielen Materialien, die die etablierten Medien und staatstragende Wissenschaftler den Bildungsbehörden zusammengestellt haben, um die eigene, angeschlagene Glaubwürdigkeit durch Indoktrination der Kinder wieder aufzupäppeln.

Die Materialien

Die Reporterfabrik, getragen von großen etablierten Medien und angesiedelt beim Faktenchecker für Meta, Correctiv , bietet mit Reporter4You ein Schulprogramm zum „Erkennen von Fake News und Durchschauen der Medien“. Einer der Dozenten ist ausgerechnet der Satiriker Jan Böhmermann, der mit seiner irreführenden Berichterstattung zu angeblicher Russland-Nähe des Chefs des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, dessen rechtswidrige Absetzung herbeiführte. Auch hatte Böhmermann Schüler in der Corona-Zeit fälschlich als Pandemietreiber charakterisiert und durch die Gleichsetzung mit Pestratten verunglimpft.

Es hat schon etwas, wenn ausgerechnet dieser Mensch, der bisher nur Witze über diese Fehlleistungen gemacht hat, Schülern etwas über das Erkennen von Fake News und das Verhindern der Verbreitung von Hasskommentaren beibringen soll. Das ZDF muss sich seinetwegen einer Klage Schönboms auf 100.000 Euro Schmerzensgeld erwehren.

Der NDR folgt mit seinem Lehrermaterial zu „Verschwörungstheorien im Netz“ der ebenso beliebten wie manipulativen Strategie, konkret nur von absurden Geschichten von der Weltregierung durch Reptilienwesen aus dem All und ähnlichem zu schreiben, und dann so zu tun, als ließe sich das dazu Gesagte auf alles übertragen, was irgendwie einem Narrativ der Regierung oder der herrschenden publizierten Meinung widerspricht.

Zu den vom NDR angebotenen Materialien zählt ein ZDF-Beitrag über Demonstrationen gegen Coronamaßnahmen, der den Teilnehmern alles mögliche andichtet, mit einem Experten-Kronzeugen, der sich bei näherer Recherche als Student herausstellt.

Aufgeführt wird  auch das perfide-dümmliche Buch des Amerikanisten Michael Butter „Nichts ist, wie es scheint. Über Verschwörungstheorien“. Ich habe es eher unfreundlich rezensiert. Denn er vertritt letztlich die These, dass die Unterscheidung dessen, was als Verschwörungstheorie abzuqualifizieren ist und was nicht, keine Sache der Fakten ist, sondern eine Sache der Haltung. Das ist in der Tat der Geist, den der in all diesen Materialien verwendete Kampfbegriff „Verschwörungstheorie“ atmet. Man kann noch so faktenorientiert argumentieren, wenn man es mit einer allzu misstrauischen Haltung gegenüber den Autoritäten tut, verbreitet man eine (abzulehnende) Verschwörungstheorie.

Die von verschiedenen staatlichen Stellen getragene Plattform „Anders Denken“ (die heißt wirklich so orwellianisch), gibt in ihrem Material für Lehrer dementsprechend ausdrücklich die Devise aus:

„Für die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Verschwörungsdenken erscheint es wenig sinnvoll, entsprechende Theorien lediglich mit Fakten dekonstruieren zu wollen. Zielführender ist es, deren Wirk- und Funktionsweisen darzulegen und diskutierbar zu machen.“

Autor einer Nato-StudieEine vernünftige Definition sucht man hier, wie meist, vergebens. Stattdessen werden die Schüler mit spielerischen Team-Aufgaben am Beispiel besonders absurder Theorien darauf konditioniert, alles abzulehnen, was mit dem Begriff Verschwöruntgstheorie belegt wird. Es ist keine Aussprache darüber vorgesehen, was eine (krude) Weltverschwörungstheorie von einer plausiblen These über eine mögliche konkrete Verschwörung unterscheidet. Das ist reine Manipulation.

Die Frankfurter Allgemeine bietet in ihren Schul-Materialien immerhin eine halbwegs vernünftige Definition, nämlich:

„Verschwörungstheorien bezeichnen den Versuch, gesellschaftliche Strukturen, Ereignisse oder Prozesse durch das konspirative Wirken einer meist kleinen und elitären Gruppe von Akteuren zu erklären.“

Das hebt sich wohltuend von der Definition im NDR-Lehrermaterial ab, derzufolge der Widerspruch zur „allgemein akzeptierten Sichtweise“ die Verschwörungstheorie ausmacht. (Ob auch das Material der FAZ sich positiv abhebt ist fraglich. Ich habe Zweifel, kann diese aber nicht verifizieren, weil man sich mit Schulstempel registrieren muss, um das Material zu sehen. | Siehe Nachtrag)

Letztlich folgen diejenigen, die mit dem Begriff Verschwörungstheorie hantieren, um die Öffentlichkeit – und hier die Schüller – dazu zu bringen, offiziellen Versionen von Ereignissen blind zu vertrauen und Kritik daran als absurd zu betrachten, der Strategie, die der US-Geheimdienst CIA in Zusammenhang mit der Ermordung von Präsident John F-Kennedy propagiert hat. Weil annähernd die Hälfte der Amerikaner die mit Widersprüchlichkeiten gespickte offizielle Version vom geistig verwirrten Einzeltäter nicht glaubte (und bis heute nicht glaubt), empfahl ein CIA-Memo von 1967 den Agenten, durch eine Medienkampagne den bis dahin neutralen Begriff Verschwörungstheorie negativ zu besetzen und damit pauschal alle Thesen, die den CIA in Zusammenhang mit dem Attentat bringen, abzuwerten.

Änderungshinweis: Nicht funktionierender Link auf CIA-Dokumente auf funktionierenden per Internet-Archiv ersetzt. 

Die Gegenwehr

Die Schwachstelle der Gehirnwäscher in Sachen Verschwörungstheorie ist das Fehlen einer vernünftigen Definition von Verschwörungstheorie, die zu ihrer Aussage passt. Vielleicht haben sie eine vernünftige Theorie, wie zum Beispiel die FAZ. Dann passt sie nicht zum Tenor der Verschwörungstheorie als Kampfbegriff gegen nicht genehme Zweifel an offiziellen Versionen von Zuständen oder Ereignissen. Oder die Definition stellt sich schon bei einfachsten Nachfragen als albern heraus, wie die des NDR.

Wichtig für die Gegenwehr ist also, die Sprache auf diese Schwachstelle zu bringen. Folgende Fragen können helfen, zum Kern des Themas vorzustoßen und dieses einer offenen Diskussion zuzuführen:

  • Sollen wir tatsächlich – im Sinne Butters – immer davon ausgehen, dass alles so ist, wie es scheint?
  • Gibt es eine wissenschaftliche Wahrheit? Bedeutet Wissenschaft nicht immer die Auseinandersetzung mit widerstreitenden Sichtweisen?
  • Sollen wir wirklich – im Sinne des NDR – eine „allgemein akzeptierte Sichtweise“ zu einem beliebigen Thema mit einer objektiven Wahrheit gleichsetzen und alles, was davon abweicht, als „Fake-News“ und „Verschwörungstheorie“ abwerten?
  • Die Propagandamaschine der Nazis hat viele „allgemein akzeptierte Sichtweisen“ in der deutschen Bevölkerung und bei deutschen Wissenschaftlern hervorgebracht, die wir heute sehr problematisch finden. Waren also diejenigen, die damals widersprachen und Zweifel äußerten, Verschwörungstheoretiker?
  • Gab es nicht viele nachgewiese Verschwörungen?
  • Gibt es nicht viele berechtigte Zweifel an offiziellen Versionen von bestimmten Ereignissen, etwa der Ermordung von J.F. Kennedy durch einen Einzeltäter?
  • Wie unterscheidet man absurde Thesen, von plausiblen Hypothesen über Menschen oder Institutionen, die aus eigensüchtigen Gründen Ziele verfolgen, die sie nicht offenlegen? Sollte man wirklich beides Verschwörungstheorie nennen?

Lehrer, die ihren Schülern helfen möchten, sich gegen Manipulation zu wehren, laden diese ein zu fragen,  wie man plausible von nicht plausiblen Verschwörungsthesen unterscheidet. Meine Antwort wäre: Indem man sich mit den Argumenten und Indizien beschäftigt, die angeführt werden.

Eine Schwierigkeit bei der Abwehr der Gehirnwäsche ist, dass die Manipulatoren ihre große Schwachstelle kennen und versuchen werden zu vermeiden, dass die Sprache darauf kommt. Wenn die Manipulatoren gleich mit praktischen Übungen starten wollen, ohne sich mit Definitionen und Abgrenzungen aufzuhalten, oder wenn sie Beispiele von besonders absurden Theorien als Ersatz für eine allgemeine Definition erscheinen lassen wollen, ist Hartnäckigkeit gefragt. Auf den Wunsch, erst einmal eine Definition zu hören und zu besprechen, bekommt man wahrscheinlich zur Antwort, das komme später, man solle sich gedulden (und später reicht dann dummerweise die Zeit nicht). In diesem Fall ist vielleicht die Erwiderung zweckmäßig, dass man sich manipuliert fühlt, wenn man in Übungen mit Begriffen hantieren soll, die nicht geklärt sind und möglicherweise etwas transportieren, was man ablehnt.

Beispiele für bestätigte Verschwörungstheorien

Hilfreich ist für die Abwehr der Verschwörungstheorie-Demagogie, Beispiele für offiziell bestätigte Verschwörungen anzuführen, auf die die angebotenen Beschreibungen der Merkmale einer Verschwörungstheorie zutreffen. Es ist allerdings erstaunlich schwer, solche mit den allgemein üblichen Recherchemethoden (Google, Wikipedia) zu finden. Vielleicht ist das kein Zufall.

Bei Wikipedia findet man eine Liste angeblich sowohl korrekter als auch falscher Verschwörungstheorien. Diese ist aber für unsere Zwecke nicht brauchbar, weil sie fast keine bestätigten oder wahrscheinlich korrekten Theorien enthält und diese kaum erkennbar sind.

Eine Suchmaschinensuche nach „bestätigte Verschwörungen“ bringt ebenfalls kaum Brauchbares, weil das Internet derart mit Anti-Verschwörungstheorie-Propagandastücken geflutet ist, dass die Ergebnisse von diesen dominiert werden. Selbst Ergebnisse, die hilfreich klingen, stellen sich oft als Anti-Verschwörungstheorie-Texte heraus.

Immerhin konnte ich eine ganz nützliche Liste des Magazins Focus von „7 Verschwörungstheorien, die wahr wurden“ finden.

Zur Ergänzung hier noch eine Liste von Stichworten, die es leicht ermöglichen, Näheres über die jeweiligen Verschwörungen herauszufinden:

  • Hitlers Endlösung der Judenfrage
  • Celler Loch
  • Umstritten: Wall Street und der Aufstieg Hitlers
  • Laborursprung des Coronavirus
  • MKULTRA (CIA)
  • Reichstagsbrand (1933)
  • Tonkin-Zwischenfall (Vietnam 1964)
  • Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen
  • Brutkastenlüge (Irak 1990)
  • Iran – Contra
  • Snowden-Files, Prism, NSA
  • Tuskegee-Syphilis-Studie
  • Gladio (Nato-Geheimarmee)
  • Rainbow Warrior
  • Operation Northwoods
  • Anthrax-Anschläge 2001

Zusammenfassung

Die butterweiche Flanke derer, die Schüler und andere mit dem Kampfbegriff „Verschwörungstheorie“ dazu bringen wollen, Misstrauen gegen die Autoritäten zu verteufeln, ist das Fehlen einer sinnvollen Definition, die unsinnige Verschwörungstheorien von solchen Thesen über Verschwörungen unterscheidet, die möglicherweise, wahrscheinlich oder sicher zutreffen.

Um sich zu wehren empfiehlt es sich daher, einerseits auf eine klare Definition zu drängen, zu fragen, wie man unsinnige von plausiblen Theorien unterscheiden kann, und Beispiele für gesichert wahre Verschwörungstheorien parat zu haben.

Nachtrag (11.1.)

Zum FAZ-VT-Material

Mehrere Lehrkräfte haben mir das Kursmaterial der Frankfurter Allgemeinen zu (bzw. gegen) Verschwörungstheorien zugesandt. Es ist schlimmer als ich dachte. Von ihrer, wie oben dargelegt, recht vernünftigen Definition kommen die Autoren des Materials mit zwei perfiden Tricks zur üblichen Masche, jegliche Hinterfragung offizieller Versionen von Ereignissen oder Zuständen als unsinnige oder gar hetzerische Verschwörungstheorie erscheinen zu lassen.

Nach der Grunddefinition ist Verschwörungstheorie alles, was davon ausgeht, dass eine Gruppe von Menschen heimlich Ziele verfolgt, denen andere freiwillig nicht zustimmen würden. Das ist offenkundig oft der Fall und daher keine gute Basis für eine Verteufelung von Verschwörungstheorien generell.

Trick eins besteht darin, das man weiter hinten, bei der weiteren Ausformulierung der Definition diese immer weiter zuspitzt. So wird das Wort „Weltgeschehen“ eingeführt: „Die eigentlichen Drahtzieher des Weltgeschehens verschleiern tatsächliche Gegebenheiten, damit sie ihre Macht sichern und ausbauen können.“ Damit hat man unauffällig das Thema auf die oft abgedrehten Theorien zur großen Weltverschwörung verengt und zugespitzt.

Noch wichtiger und perfider ist Trick zwei: Man sagt einmal „Verschwörungstheorien haben häufig den Zweck, bestimmte Gruppen zu diskreditieren oder gar zu verteufeln …“ .und und zählt dann alles mögliche auf, was man an hetzerischen Theorien auszusetzen hat. Dabei tut man implizit so, als gelte das für alle Theorien, auf die die am Anfang gegebene allgemeine Definition zutrifft – obwohl das grob irreführend ist. Die Verschwörungstheorie, dass die Spitze der Nazis heimlich die Ermordung oder Vertreibung aller Juden in Europa plante und betrieb, diente zwar auch dazu, eine Gruppe (die Nazis) zu diskreditieren. Aber sie war weder falsch, noch war sie bösartig und hetzerisch in der Weise, wie die FAZ-Autoren das als generelles Merkmal von Verschwörungstheorien erscheinen lassen.

Vertreten wird im FAZ-Material auch die übliche These, dass man gegen Verschwörungstheorien nicht sachlich anargumentieren sollte, sondern lieber die Gefühlswelt ansprechen, also manipulieren.

Zu „Conspiracy Test“

Ein Leser wies mich auf einen ausgesprochen aufwendig und professionell gemachten „Conspiracy Test“ im Internet hin. Unterhaltsam und spielerisch wird man dort dazu gebracht, Leuten nicht zu glauben, die offizielle Versionen in Zweifel ziehen, denn (i) so viele Menschen müssten dicht halten und mitmachen (ii) wir Menschen sind generell so leicht auszutricksen (iii) Autoritäten sagen, das die Verschwörungstheoretiker nicht recht haben.

Man kann auswählen, für welche Verschwörungstheorie(n) man das durchexerzieren möchte. Nachdem man am Anfang angegeben hat, für wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich man diese hält, wird man am Ende noch einmal gefragt und bekommt dann mitgeteilt, wie man im Vergleich zu anderen „abschneidet“. Mehrere derartige Manipulationsspiele wurden – wie berichtet – schon in viele Sprachen übersetzt, um in Schulen und anderen Kursen für junge Leute eingesetzt zu werden. So etwas könnte also auch zu uns kommen.

Beteiligt ist ein alter Bekannter, der Experte für Meinungsmanipulation Sander van der Linden, unter anderem Autor einer Nato-Studie zur Impfung (Inocoulation) der Gehirne gegen Falschinformationen. Nach dem von ihm propagierten Gateway Belief Model ist es zur Manipulation der Einstellung der Bevölkerung vordringlich, einen (wissenschaftlichen) Konsens zu behaupten. In dieser Richtung hat er unter anderem die EU und die WHO in Sachen Covid-19 beraten. Auch in Sachen Klimapolitik wird dieser Anleitung eifrig gefolgt. In „Conspiracy Test“ findet sich ebenfalls sehr viel davon wieder.

Leserbriefe

  • zur Funktion absurder Verschwörungstheorien
  • eines Vaters

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