STIMMT ES, DASS … ein Verzicht auf Fracking Deutschland teuer kommt?

Die Umweltrisiken der Gasfördertechnik sind kaum erforscht und umstritten. Zu warten, bis die Risiken eingeschätzt werden können, kostet uns aber wahrscheinlich wenig. Es könnte sogar ein gutes Geschäft sein. Deutschland schaut neidvoll auf die USA, weil der Boom des Frackings der US-Industrie einen beträchtlichen Vorteil bei den Energiepreisen beschert. Beim Fracking wird mit giftigen Chemikalien vermischtes Wasser unter hohem Druck in gasführende Gesteinsschichten gepresst. So lassen sich anders nicht ausbeutbare Gasfelder erschließen.

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In eigener Sache: Dossiers und Kolumnen

Liebe Nutzer der Website norberthaering.de. Ab sofort finden Sie auf der linken Navigationsleiste unter „Meistgelesen“ einen Link zur Liste der am häufigsten aufgerufenen Artikel auf dieser Seite (ohne Lebenslauf etc.). Zu diesen Themen habe ich Dossiers in Form von Links zu verwandten Artikeln zusammengestellt, die sie am Ende des jeweiligen meistgelesenen Artikel finden. Außerdem möchte ich diejenigen, die nicht regelmäßig das Handelsblatt lesen auf die Kolumnen-Auswahl hinweisen, die auf

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Was uns mit einem Freihandelsabkommen alles blüht (2)

  Wer an Investitionsschutzabkommen denkt, denkt an Flughäfen, Fabriken und Minen. Er oder sie denkt an Investoren, die sich viele Jahre und Regierungen lang durch Sachinvestitionen an ein Land binden. Solche Investoren sind darauf angewiesen, dass die Regierung und deren Nachfolgeregierungen ihr Eigentum respektieren und schützen und Zusagen über Jahrzehnte hinweg einhalten. Indem eine Regierung

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STIMMT ES, DASS die lockere Geldpolitik auf Dauer gefährlich ist?

Die Bank der Notenbanken, die BIZ, drängt auf eine straffere Politik. Sie fürchtet Finanzblasen. Die Gefahr ist tatsächlich groß. Doch es geht nicht um locker oder straff. Es geht um das Wie der Geldpolitik. Für die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist der Fall klar.  In ihrem Jahresbericht und flankiert von einer Interviewserie geht die Bank der Notenbanken offensiv mit der Botschaft an die

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STIMMT ES, DASS die EZB kein Helikoptergeld abwerfen darf?

Das so bezeichnete Geld ist der ökonomische Fachausdruck für Zentralbankgeld, das verteilt wird, um die Nachfrage zu steigern. Die Frage ist, ob die EZB sich solcher Methoden bedienen darf. Zu wenig Geld ist in Umlauf, weil die Geschäftsbanken, die dieses per Kreditvergabe schaffen sollen, wenig Kredit geben, und weil wenig Kredit nachgefragt wird. Weil immer weniger Giralgeld zirkuliert, läuft die Wirtschaft schlecht, und die Inflation ist viel niedriger als die Europäische Zentralbank (EZB) anstrebt.

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Stimmt es, dass die Finanzkompetenz der Bürger besser werden muss? (Teil 2), mit Leserreaktionen und Antwort

Meine erste Kolumne zur Finanzkompetenz hat einigen Widerspruch geerntet. Darin hatte ich den Verdacht geäußert, dass die vielfältigen Beschwörungen einer verbesserten Finanzkompetenz der Bürger nur dazu dienen sollen, Regulierungen zum Schutz der Kunden vor Abzocke abzuwehren. Zur Klarstellung: Mehr praktische Finanzbildung in der Schule ist sehr sinnvoll. Klar muss nur sein, dass man sie  nicht auf einen Stand bringen kann, der es den allermeisten Bürgern erlaubt, gegenüber Anbietern von

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Die EZB steigt in die Kreditlenkung ein

Mit ihrer heutigen Entscheidung, Banken, die ihre Kreditvergabe an produzierende Unternehmen ausweiten, besonders langfristige und günstige Kredite zu gewähren, hat sich die Europäische Zentralbank von einem Dogma abgewandt. Dem Dogma, dass die Banken und Finanzmärkte von sich aus das Geld in die produktivste Verwendung lenken. Das ist aus gesellschaftlicher Sicht nicht der Fall und zwar vor allem aus zwei Gründen. Zum einen haben die Akteure der Finanzbranche einen sehr kurzen

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