Mitglieder machen dem regierungshörigen Vorstand der Journalistengewerkschaft dju im Fall Dogru Beine

Korrigiert (18.8.) 15. 08. 2026 | Die Mitgliederversammlung des Landesverbands Berlin-Brandenburg der Deutschen Journalisten Union (dju) in der Gewerkschaft Verdi hat mit großer Mehrheit einen Antrag angenommen, der die dju-Bundesspitze und Verdi auffordert, sich für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den in Berlin lebenden deutschen Journalisten Hüseyin Dogru einzusetzen. Bisher hat noch keine nennenswerte Gliederung einer Gewerkschaft öffentlich Solidarität mit Dogru bekundet.

mehr

Französisches Verfassungsgericht stoppt Social-Media-Verbot für Kinder

15. 08. 2026 | Das französische Verfassungsgericht hat eine gesetzliche Verpflichtung für Facebook und Co. gestoppt, das Alter aller Nutzer — und damit in der Praxis mutmaßlich auch deren Identität — verlässlich festzustellen und Kinder unter 15 Jahren von der Nutzung auszuschließen. Die Vorschrift sollte ab 1. September mit vier Monaten Übergangsfrist gelten. Das Gericht urteilte, dass die Vorschrift die Meinungsfreiheit und das Recht auf Privatsphäre verletze. Präsident Macron hat die Regierung angewiesen, das Gesetz verfassungskonform umzuschreiben. Ein Smartphoneverbot in Schulen kann wie geplant in Kraft treten.|

„Nur wenn die freie Welt mehr russische Soldaten töten kann als Putin ersetzen kann, wird er gezwungen, den Krieg zu beenden.“

9. 08. 2026 | Ein Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat mit eiskaltem Zynismus das Interesse des deutschen Establishments an einem langen ukrainischen Abnutzungskrieg gegen Russland auf den Punkt gebracht. Er fragte den ukrainischen Präsidenten auf einer Pressekonferenz in Serbien: „Was kann Europa tun, um der Ukraine zu helfen, mehr Russen zu töten, … russische Soldaten natürlich.“

mehr

Abenteuerliche Begründung für Wahlausschluss eines AFD-Politikers

7. 08. 2026 | In ihrer geheim gehaltenen Empfehlung zum Ausschluss von Thorsten Paul Moriße von der Oberbürgermeisterwahl in Wilhelmshaven, die Stefan Homburg vorliegt, stützt sich die niedersächsische Kommunalaufsicht im Innenministerium von Daniela Behrens auf dessen aktive Mitgliedschaft in der AfD und, laut Homburg, auf im wesentlichen zwei Äußerungen. Seine Argumentation gegen ein AfD-Verbot wird als staatsdelegitimierend gewertet und die — von vielen Mainstream-Medien geteilte — Kritik an Sozialleistungen von 1,5 Mio. Euro im Jahr für einen Nigerianer mit 24 Kindern und vielen Verwandten als menschenfeindlich.|

1 2 3 4 5 6 7 410