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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Wie Forsa beim Manipulieren einer Umfrage gegen die neue SPD-Führung erwischt wurde

Am 7. Dezember, parallel zum SPD-Parteitag, lieferte das Institut Forsa mit einem spektakulären Umfrageergebnis einen medialen Tiefschlag für das neue, vom Establishment sehr ungeliebte Führungsduo Esken/Walter-Borjahns. Nur noch 11 Prozent würden danach SPD wählen. Dumm nur für Forsa, dass versehentlich unschöne Details zu den Methoden öffentlich wurden, die diesem Ergebnis zugrunde liegen.

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Groko-Stress für den DGB-Vorsitzenden

„Aufforderung des DGB: SPD soll GroKo fortsetzen“. So ging es vor wenigen Tagen durch die Medien, weil DGB-Chef Reiner Hoffmann sich so geäußert hatte. Das passt vielen DGB-Mitgliedern und Funktionären gar nicht. Etwa 70 der Funktionäre haben nun gemeinsam einen geharnischten öffentlichen Protestbrief an ihren Oberchef geschrieben.

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Die CSU möchte ausgerechnet mich als Influencer gewinnen

Am Freitag den 13. (kein gutes Omen) möchte der CSU-Generalsekretär in München ein Gespräch mit mir führen, "ohne große Öffentlichkeit und Presse", weil ich offenbar ein „sogenannter Influencer“ bin. Denn auf meinem Blog, das stimmt schon, „informieren sich Menschen und diskutieren gesellschaftliche Fragen“. Deshalb will die CSU ihre politische Kommunikation auch bei mir stattfinden lassen. Das sei wichtig für die unter Druck stehende Demokratie. Dass ich nicht in Bayern lebe und schreibe und mit der CSU politisch nicht allzu viel am Hut habe, scheint kein Hindernis zu sein.

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Die Klimalüge wird enttarnt

Weil ich öfter mal die offiziellen Verlautbarungen hinterfrage und gelegentlich eine abgestimmte Kampagne identifiziert habe, wundern sich Leser von der rechten Seite des politischen Spektrums immer wieder, wenn ich den Konsens eines maßgeblich menschengemachten Klimawandels akzeptiere. Ich bekomme dann Texte und Videos mit Aussagen «klimaskeptischer» Wissenschaftler geschickt. Ich bin lernbegierig, und misstrauisch genug, auch mal eine größere Verschwörung für möglich zu halten. Also habe ich sie mir angeschaut.

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Ausführliches Interview zum Kampf für das Bargeld in Galore

In der seit kurzem erhältlichen Ausgabe 38 des Interviewmagazins Galore ist ein sechsseitiges Interview, das Tahir Chaudhry mit mir geführt hat, garniert mit Fotos aus dem Frankfurter Bankenviertel. Als Appetitanreger hier die Antworten auf die ersten beiden und letzten beiden Fragen. Den Titel der Galore-Ausgabe ziert übrigens der Literaturkritiker Denis Scheck, der sich gerade mit einem bösen Verriss des "Weltsystemcrash"s von Max Otte beim AfD-Umfeld sehr unbeliebt gemacht hat.

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Klickarbeit: ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Zustände

Millionen verrichten weltweit über das Internet kleinste Jobs gegen Centbeträge. Auch in den Industrieländern wächst dieser noch kleine Arbeitsmarkt stark. Das hilft den Unternehmen, Kosten zu sparen. Für die Clickworker soll es eine gute Gelegenheit sein, mit sonst ungenutzter Zeit etwas dazuzuverdienen. Aber so läuft es nicht.

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Brettspiel "Money Maker" jetzt auf Deutsch erhältlich

Wer für Weihnachten noch ein orginelles und lehrreiches Geschenk für Jugendliche oder gar (angehende) VWL-Studenten sucht, der könnte mit der nun erhältlichen deutschen Version des Spiels "Money Maker" fündig werden. Es bildet das Bank- und Kreditgeschäft so ab wie es wirklich funktioniert, nicht wie es in den falschen Lehrbüchern steht. Aus der Promo: "Das Spiel, in dem DU das Geld machst! Wolltest Du schon immer mal... ein Banker sein? Geld machen? Die Wirtschaft beherrschen? Hier ist Deine Chance! Schaffe Dein eigenes Kreditgeld und nutze es wie echtes Geld! Im Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Amsterdam ist es Deine Aufgabe, das Reservelimit Deiner Bank zu testen."

Leseprobe aus „Die Öko-Katastrophe“

Im Rubikon-Verlag ist am 23.11. das Buch Die Öko-Katastrophe" erschienen. Es ist ein Sammelband mit Beiträgen von Rainer Mausfeld, Susan Bonath, Noam Chomsky, Dirk Pohlmann und vielen mehr. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags finden Sie hier als Appetithappen eine gekürzte Version des im Buch enthaltenen Interviews von Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke mit dem Kognitionsforscher Rainer Mausfeld.

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Die EU-Budgetregeln machen auf flexibel, sind es aber in Wahrheit nicht

Die europäischen Budgetregeln sind streng. Grob gesprochen sehen sie ein maximales "strukturelles" Budgetdefizit von 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) vor. Sie gelten aber auch als flexibel, wenn es gilt, eine lahmende Konjunktur anzukurbeln. Dann sollten eigentliche höhere Defizite erlaubt sein. Aber die EU-Kommission verhindert das, indem sie kunstvoll jede Wirtschaftsflaute wegrechnet.

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So geht bargeldlos: Wenn der Zahlungsdienstleister bestimmt, was erlaubt ist

Der führende Internet-Bezahldienst PayPal hat ohne Vorwarnung und erkennbaren Anlass einen Dienst der Porno-Plattform Pornhub vom Zahlungsverkehr abgeklemmt. Wenige werden sich öffentlich darüber aufregen. Ist ja kein schönes Gewerbe. Das war auch schon so, als Glücksspiel, bis hin zum Lotto, abgeklemmt oder mit Sondergebühren belegt wurde, oder als die Zahlungsverkehrsanbieter Enthüllungskanäle wie Wikileaks vom Spendenstrom abklemmten. Gibt es da wohl ein Muster?

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100 Mrd. Euro jährliche Geldwäsche in Deutschland: Musterbeispiel für erfolgreiche Manipulation mit bestellten Studien

Seit ein Rechtswissenschaftler auf Bestellung des Bundesfinanzministeriums 2015 freihändig den Betrag 100 Mrd. Euro als Schätzung für die jährliche Geldwäsche in Deutschland aufschrieb, wird diese Zahl wie eine Wahrheit herumgereicht und Deutschland als Paradies für Geldwäscher bezeichnet. Es ist ein Musterbeispiel für erfolgreiche Meinungsmanipulation.

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