Wie die WHO die sozialen Medien kontrolliert

7. 12. 2022 | English | Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die überwiegend von großen Unternehmen und deren Stiftungen finanziert wird, beschreibt auf ihrer Netzseite, wie sie die sozialen Medien kontrolliert und manipuliert, um sicherzustellen, dass nur ihre Version von Wissenschaft und Wahrheit verbreitet wird. Es ist eine erschreckende und empörende Lektüre.

Auf der Seite Combatting misinformation online wird beschrieben, wie die WHO direkt an der Formulierung der Richtlinien großer Social-Media-Plattformen beteiligt war, die regeln was dort gesagt werden darf und was nicht. Sie rühmt sich dort auch der großen Zahl von Videos und anderen Inhalten, die durch ihre Mitwirkung zensiert wurden:

„Die WHO arbeitet mit den Abteilungen für Social-Media-Politik zusammen, um sicherzustellen, dass die Unternehmenspolitik und die Richtlinien für Inhalteanbieter zweckmäßig sind. So hat die WHO beispielsweise mit YouTube zusammengearbeitet, um deren Politik bezüglich COVID-19-Falschinformationen zu verbessern und Richtlinien für Inhalteanbieter zu erstellen, die sicherstellen, dass keine medizinischen Desinformation im Zusammenhang mit dem Virus auf deren Plattform verbreitet werden. Aktualisierungen dieser Richtlinien haben dazu geführt, dass von Februar 2020 bis Januar 2021 850.000 YouTube-Videos mit schädlichen oder irreführenden Informationen zu COVID-19 entfernt wurden.“

Die WHO beschreibt dort auch, wie sie direkt in die Zensurmaßnahmen in Bezug auf einzelne Beiträge in sozialen Medien eingebunden ist, „die gegen die Richtlinien verstoßen“. Unter der Überschrift „Meldung von Falschinformationen“ liest man:

„Social-Media-Plattformen haben der WHO auch Zugang zu Schnellmeldesystemen gewährt, die es uns ermöglichen, Desinformation auf ihren Plattformen zu markieren und so die Meldung und Entfernung von Inhalten, die gegen die Richtlinien verstoßen, zu beschleunigen.“

Die WHO und die großen Plattformen kooperieren bei der Überwachung aller Social-Media-Inhalte, damit sie frühzeitig über Abweichungen der öffentlichen Meinung von der offiziellen Darstellung informiert sind, die Gegenmaßnahmen erfordern könnten:

„Die WHO arbeitet wöchentlich mit YouTube, Google, Facebook und mehreren anderen Partnern wie NewsGuard zusammen, um Erkenntnisse von Branchenführern zu gewinnen, die helfen, aufkeimende Desinformation zu identifizieren, und der WHO ermöglichen, wissenschaftlich fundierte Gesundheitsinformationen gezielt dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden.“

News Guard, eine von prominenten ehemaligen Mainstream-Journalisten gegründete US-Organisation, bewertet die vermeintliche „Vertrauenswürdigkeit“ von Nachrichtenseiten und stellt Negativlisten vermeintlich unzuverlässiger Quellen zusammen, die sie Internetnutzern und Werbetreibenden vorlegt.

Newsguard scheint eine entscheidende Rolle bei der Zusammenarbeit der WHO mit den sozialen Medien zu spielen. Auf der Netzseite der WHO heißt es dazu:

„Die WHO arbeitet mit NewsGuard Technologies zusammen, um die neuesten Trends zu Desinformationsthemen zu erhalten und zu ermitteln, welche Websites und Konten diese verbreiten. NewsGuard stellt die Daten zu Desinformation auch in elektronischer Form relevanten sozialen Medien- und Suchplattformen zur Verfügung.“

NewsGuard stellt in seiner Pressemitteilung zur „WHO-Partnerschaft“ vom August 2020 klar:

„Wichtige Daten von NewsGuard werden auf Anweisung der WHO digitalen Plattformen, darunter Facebook, Google/YouTube, Twitter und TikTok, zur Verfügung gestellt.“

Die Zusammenarbeit funktioniert also folgendermaßen: NewsGuard stellt der WHO eine Liste der einflussreichsten Verbreiter von Informationen zur Verfügung, die nicht mit dem offiziellen Narrativ übereinstimmen, und die WHO weist die Social-Media-Plattformen an, sich die Liste anzusehen und etwas dagegen zu unternehmen, d.h. die Konten der betreffenden Nachrichtenseiten zu löschen, das Teilen ihrer Geschichten zu blockieren oder heimlich zu begrenzen (Shadow Banning), sie schlechter auffindbar zu machen oder andere Maßnahmen zu ergreifen.

Monopolisierung von Suchergebnissen

Google stellt der WHO eine Analyse der Suchanfragen von Nutzern zur Verfügung, die von Interesse sind, und überlässt ihr die Nutzung seiner Umfragetools, um Gesundheitsbotschaften zu testen. Google agiert also wie eine PR-Beratung der WHO:

„Die WHO arbeitet mit Google Ads zusammen, um trendende Suchanfragen und Desinformation zu COVID-19 zu ermitteln, und nutzt Google-Verbraucherumfragen, um zu verfolgen, wie die Akzeptanz von Impfstoffen im Laufe der Zeit und zwischen den Ländern variiert. Das Team testet auch Gesundheitsbotschaften, um herauszufinden, welche Schlüsselbotschaften und Themen bei den verschiedenen Zielgruppen am besten ankommen. Die vorläufigen Ergebnisse haben bereits verwertbare Erkenntnisse für die WHO erbracht“.

Viel wichtiger ist, dass Google mit seiner marktbeherrschenden Suchmaschine dafür sorgt, dass Menschen, die nach gesundheitsbezogenen Informationen suchen, die für die WHO von Interesse sind, auf den ersten Ergebnisseiten nach Möglichkeit nur Suchergebnisse erhalten, die mit der Darstellung der WHO übereinstimmen. Kaum jemand liest weiter. Die WHO beschreibt dies wie folgt:

Google-Suche verlässliche Informationen auswerfen lassen: Die WHO arbeitet auch mit Suchmaschinen wie Google zusammen, um sicherzustellen, dass Menschen, die aktiv nach COVID-19-bezogenen Inhalten im Internet suchen, genaue Informationen erhalten, die oft auf ihren Standort und ihre Sprache zugeschnitten sind. Erst kürzlich, im März 2021, haben die WHO und Google ein organisiertes Suchergebnis-Panel zu COVID-19-Impfstoffen mit den aktuellsten Informationen über Sicherheit, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und mehr eingeführt.“

Wenn Sie von einem deutschen Computer aus „covid 19 labor“ eingeben, zeigt die automatische Vervollständigung der Google-Suche Folgendes an:

Google Autocomplete, 6.12.2022

Alles, nur nicht Labortheorie. Ergänzt man die Suchanfrage auf „Covid 19 Laborthe“, hat Autocomplete keine Suchanfrage mehr anzubieten.

Dabei kam die Lancet Commission, im September 2022 zu dem Ergebnis, dass die Theorie, wonach der neue Virus im Labor gezüchtet wurde, gleichgewichtig mit der Theorie einer Entstehung in Wildtieren weiter zu untersuchen ist. [Diesen Absatz habe am 9.12.22 eingefügt]

Sucht man dennoch nach „Covid 19 Labortheorie“ wird man aber immerhin fündig und bekommt schon unter den ersten Treffern einschlägige aktuelle Zeitungs- und Magazinartikel zu der Theorie. Einschließlich eines Beitrags der Welt, der beschreibt, wie sich führende Virologen, darunter Christian Drosten, frühzeitig wider besseres Wissen verabredet haben, die These, dass der Coronavirus im Labor gezüchtet worden ist, als krude Verschwörungstheorie abzuqualifizieren.

Google-Suchergebnisse, 6.12.2022

Bemerkenswert ist, dass die Manipulation der Google-Suchergebnisse von englischsprachigen Suchen im Sinne der WHO viel weitergehend zu sein scheint als bei deutschsprachigen Suchen. Das leuchtet insofern ein, als die Manipulation aufwendig ist, und die Manipulation der Ergebnisse in der Weltsprache Englisch viel mehr Wirkung entfaltet als die der Deutschen. Die einfachere Manipulation der Autovervollständigung von Suchanfragen ist dagegen in beiden Sprachen gleich intensiv.

Facebook wird in ähnlicher Weise in die Bemühungen der WHO zur Kontrolle aller Informationen über Covid-19 einbezogen:

„Facebook hat außerdem Milliarden von Menschen weltweit über sein COVID-19-Informationszentrum und informative Pop-ups auf Facebook und Instagram auf Ressourcen der WHO und anderer Gesundheitsbehörden verwiesen, wobei Hunderte von Millionen Menschen sich durchgeklickt haben, um mehr aus vertrauenswürdigen Quellen zu erfahren.“

Diese versteckte Werbung der WHO für ihr Narrativ über Facebook und Google wird durch freien Platz für offene Werbung ergänzt, den soziale Medienplattformen, Suchmaschinen und Fernsehsender der WHO zur Verfügung gestellt haben.

Ein Fact-Checking-Netzwerk im Dienste der WHO

Die WHO arbeitet mit dem International Fact Checking Network (IFCN) am Poynter Institute zusammen. Sie preist die IFCN-Datenbank mit mehr als 10.000 „Faktenchecks“ zu COVID-19-bezogenen „Fehlinformationen“ als Ressource für Faktenchecker, Journalisten, Forscher und Nutzer an.

IFCN ist die Dachorganisation für Faktenprüfer, die die offizielle Darstellung weltweit verteidigen. IFCN verbindet sie miteinander und stellt ihnen die passenden offiziellen Informationen zur Verfügung, um abweichenden Informationen entgegenzuwirken. Es subventioniert die von ihm offiziell lizenzierten Faktenchecker und hat seit Kurzem auch einen Unterstützungsfonds für Faktenchecker, die es mit dem Diskreditieren ihrer Opfer zu weit getrieben haben und deshalb verklagt werden.

Um Verträge mit sozialen Medienplattformen wie Facebook über Faktenüberprüfungen abzuschließen, müssen Faktenprüfer vom IFCN lizenziert werden. Die IFCN hat Richtlinien darüber, welche Arten von Nachrichten und Nachrichtenquellen eine Überprüfung wert sind. Der Schwerpunkt liegt dabei sehr stark auf den Nicht-Mainstream-Medien. IFCN unterstützt finanziell die von ihm anerkannten Fact-Checking-Organisationen.

Das Netzwerk selbst wird unter anderem finanziert vom US-Außenministerium, der National Endowment for Democracy (NED), der Omidyar Network Foundation, der Bill & Melinda Gates Foundation, Open Society Foundations, Google, Facebook. Die Gates Foundation und die US-Regierung sind auch die beiden größten Geldgeber der WHO.

Manipulation von Wikipedia

Die WHO hat sich mit der Wikimedia Foundation, der gemeinnützigen Organisation, die Wikipedia verwaltet, zusammengetan, um den Zugang der Öffentlichkeit zu Infografiken, Videos und anderen Materialien der WHO zum Thema öffentliche Gesundheit auf Wikimedia Commons, einer digitalen Bibliothek mit freien Bildern und anderen Multimedia-Inhalten, zu erweitern und zu teilen. Die ehrenamtlichen Wikipedia-Redakteure sollen diese nutzen, um die COVID-19-Abdeckung der Wikipedia zu erweitern, die laut WHO „derzeit mehr als 5.200 Artikel zum Coronavirus in 175 Sprachen bietet“.

Die Zusammenarbeit scheint aber noch viel weiter zu gehen, wie die WHO-Pressemitteilung vom Oktober 2020 über die Kooperation andeutet, indem sie hinzufügt:

„Wikipedia-Redakteure haben sich ebenfalls an vorderster Front dafür eingesetzt, die Verbreitung von Fehlinformationen über das Coronavirus zu verhindern, und sichergestellt, dass die Informationen über die Pandemie auf zuverlässigen Quellen beruhen und regelmäßig auf Wikipedia aktualisiert werden.“

Aus einem Artikel in Wired erfährt man, dass es ein kleines engagiertes Team von spezialisierten ehrenamtlichen Redakteuren für sensible gesundheitsbezogene Artikel auf Wikipedia gibt, welche im Hintergrund als solche gekennzeichnet sind. Normale ehrenamtliche Redakteure haben es schwer, in diesen Artikeln Spuren zu hinterlassen, und die Messlatte für ausreichend zuverlässige Quellen ist besonders hoch. Nur Informationen, die durch Quellen gestützt werden, die dieser innere Kreis von Gesundheitsredakteuren als zuverlässig ansieht, können in diese Artikel aufgenommen werden.

Das Ergebnis ist sehr freundlich für die Linie der WHO, wie der Artikel über Covid-19-Falschinformationen zeigt. Einleitend heißt es dort, abweichende Meinungen derb diffamierend:

„Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. (…) Die Herkunft des Virus und sich darauf beziehende Verschwörungstheorien stehen dabei insbesondere bei Antisemiten und Rechtsextremisten, aber auch bei einigen Staatsregierungen und deren Staatsmedien im Mittelpunkt.“

So eingeleitet werden dann Thesen als Falschinformationen klassifiziert, die inzwischen herrschende Meinung in der Wissenschaft oder akzeptable Minderheitsmeinung sind. So etwa, dass Covid-19 nicht wesentlich schlimmer ist als frühere schwere Grippewellen, dass steigende Fallzahlen (auch) an verstärkter Testaktivität liegen, dass die Intensivbettenknappheit 2020 stark übertrieben wurde, und vieles mehr.

Vermutlich ist die Aufsicht über Covid-19-Beiträge im deutschsprachigen Wikipedia deutlich weniger scharf als im englischsprachigen, weil Artikel in der Weltsprache Englisch für die WHO eine deutlich größere Bedeutung haben. Der deutsche Beitrag ist stark veraltet und ganz anders strukturiert als der englische Beitrag.

Im englischen Beitrag wird auch noch die Hypothese eines Laborursprungs des Virus als Falschinformation aufgeführt:

„Wuhan Lab Origin: Unter Virologen besteht Konsens darüber, dass der wahrscheinlichste Ursprung des SARS-CoV-2-Virus eine natürliche Übertragung von Tieren ist, die von Fledermäusen in die menschliche Bevölkerung gelangt ist, möglicherweise über einen tierischen Zwischenwirt, obwohl der genaue Übertragungsweg noch nicht geklärt ist. Genomische Beweise deuten darauf hin, dass ein Vorläufervirus von SARS-CoV-2 aus Hufeisenfledermäusen stammt“.

Im Dezember 2022 ist diese Ansicht sicherlich stark überholt. Denn durchgesickerte E-Mails von Spitzenwissenschaftlern, von denen viele Verbindungen zur Funktionsforschung in Wuhan haben, zeigen, dass sie sich schon früh verschworen haben, um die Theorie vom Laborursprung als verschwörerischen Unsinn darzustellen. Und dies obwohl mehrere von ihnen zuvor die Meinung geäußert hatten, dass das Labor der Ursprung sein könnte. Mehrere Forschungsarbeiten stützen die Labortheorie, die meines Wissens inzwischen die vorherrschende Meinung unter Wissenschaftlern ist.

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