„Nackt in der Gesundheitscloud“ – Neues Geld-und-mehr-Video zur Digitalisierung

11. 09. 2023 | Der anonyme Video-Künstler von Geld und mehr hat mit meiner bescheidenen Unterstützung ein neues, 40-minütiges Meisterstück geschaffen, darüber, wie Big Tech, Big Pharma, große Stiftungen, Regierungen und Medien uns glauben machen wollen, die Digitalsierung des Gesundheitswesens sei alternativlos. Daten machten Gesundheitsvorsorge und medizinische Behandlung besser, bequemer und billiger. Wir fragen: Geht es hier wirklich um unsere Gesundheit oder um andere Interessen? Und was kostet es uns, in Form von Geld, Privatsphäre und Selbstbestimmung?

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Der digitalisierte Staat als Public-Private-Partnership

15. 08. 2023 | Von Andreas Heyer ist auf multipolar ein hervorragender Beitrag zum (weit fortgeschrittenen) Stand der Planungen für ein von Privaten gemeinsam mit dem Staat zu betreibendes European Digital Identity Wallet und den Folgen erschienen. Er macht deutlich, auf welch unerhörte Weise im Zuge der verordneten Digitalisierung Macht vom Staat an private, gewinnorientierte Unternehmen abgegeben wird und welche Möglichkeiten zur automatisierten Verhaltenskontrolle geschaffen werden.

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Äthiopien macht Weltbank-geförderte biometrisch-digitale Identität zur Pflicht

26. 07. 2023 | Auf Druck der UN hat Äthiopien die britische Firma IrisGuard beauftragt, ein System zur Identifikation von Hilfsempfängern per Iris-Scans einzuführen. Außerdem macht die Regierung, wie tkp.at berichtet, die Registrierung in einer von der Weltbank finanzierten Iris-Scan-Datenbank für Bankkunden zur Pflicht. Das modulare Modell zur Anwendung in möglichst vielen Ländern wurde auf Basis des von Datenschützern als Katastrophe betrachteten indischen Adhaar-Systems entwickelt, einer biometrischen Datenbank mit über einer Milliarde Erfassten. |

Die Programmierung und Verwaltung des KulturPass kostet 6,9 Mio. Euro

20. 07. 2023 | Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat auf meine Informationsfreiheitsanfrage zu den Kosten des KulturPass für 18-Jährige geantwortet, die ich nach einer erfolglosen Presseanfrage gestellt hatte. Für die Programmierung der App bekommt SAP 5,6 Mio. Euro. Die Stiftung Digitale Chancen bekommt für die Umsetzung des Programms ca. 1,3 Mio. Euro. Es wäre für Anbieter, Jugendliche und Staat viel einfacher und billiger gegangen.

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Verordnung zum digitalen Euro: Mit Zwangsmitteln soll ein Bargeldersatz in den Markt gedrückt werden

16. 06. 2023 | Der Vorschlag der EU-Kommission für die Verordnung zur Einführung des digitalen Euro, der mir vorliegt, enthält eine Vielzahl von Zwangsmaßnahmen zur Durchsetzung der Verbreitung des neuen Zahlungsmittels ohne erkennbaren Mehrwert für die Nutzer. Die einzige erkennbare Funktion des eEuro ist es, Bargeld verdrängen zu helfen, und der digitalen Totalüberwachung näherzukommen.

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Regierung bietet Jugendlichen 200 Euro für die Nutzung der Online-Ausweisfunktion und nennt das KulturPass

Ergänzung/Korrektur (12.6) | 8. 06. 2023 | Unter dem heuchlerischen Vorwand, der von Pandemiemaßnahmen gebeutelten Kulturszene zu helfen, loben Finanzminister Lindner und Kulturstaatsministerin Roth einen digitalen Kulturgutschein von 200 Euro für alle aus, die dieses Jahr 18 werden. Bedingung: Sie müssen die Online-Ausweisfunktion nutzen, die bisher eine kümmerliche Existenz führt. Dadurch werden ausgerechnet die Online-Angebote, die während der Pandemie florierten, gegenüber den Kulturanbietern vor Ort gestärkt.

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