Wozu diese Seite?

Willkommen auf der Webseite von Dr. Norbert Häring. Für die Lebenszeit, die Sie hier investieren, biete ich Analysen und Kommentare aus Blickwinkeln, wie Sie diese in den Leitmedien und den meisten anderen Medien nicht finden werden. Mein Schwerpunkt liegt beim Geldwesen. Denn die Folgerungen aus der Tatsache, dass wir in einer Geldwirtschaft leben und nicht in einer Tauschwirtschaft, werden sehr oft falsch dargestellt oder gänzlich ignoriert. Missverständnisse darüber, wer das Geld schafft, wie das funktioniert und was dabei schief gehen kann, sind daher in der Öffentlichkeit sehr weit verbreitet. Wer solchen Missverständnissen aufsitzt, kann Finanzkrisen und Schuldenkrisen weder verstehen noch bewältigen. Wer nicht versteht, dass das meiste Geld nicht von den Notenbanken, sondern von den privaten Geschäftsbanken zum eigenen Gewinn in Umlauf gebracht wird, kommt gar nicht auf die Idee, den Geschäftsbanken dieses staatliche Privileg wegzunehmen, mit dem sie immer wieder gefährliches Schindluder treiben. Wer nicht versteht, wie das Geldschöpfungsprivileg die Banken für die Wirtschaft lebenswichtig macht, kann weder verstehen noch abstellen, dass große Banken, die sich verzocken, vom Steuerzahler vor der Pleite gerettet werden müssen.

Unter den Buchtipps stellt deshalb auch das Thema Geldwesen einen Schwerpunkt dar. Unter der Rubrik „Über das Geld“ erläutere ich, wie in unserem Geldsystem Geld entsteht und wieder verschwindet und wer den Gewinn aus der Geldschaffung einstreicht. In „Die Macht am Main“ stelle ich die These auf, dass Technokraten aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und insbesondere Notenbanken in einem kalten Coup die Macht im Euroraum an sich gerissen haben und die Demokratie immer weiter aushöhlen. Es ist geplant, die Texte aus diesen beiden Rubriken, die ich kapitelweise veröffentlichen werde, später zu einem Buch auszubauen.

Dogmen der Ökonomen, die die öffentliche Diskussion verseuchen, gibt es aber auch abseits des Geldwesens. Gegen diese will ich ebenfalls den Stachel löcken, indem ich jeweils am konkreten Beispiel genau bezeichne, wo mit falschen Annahmen gearbeitet wird, und was sich ändert, wenn man diese Annahmen durch realistische ersetzt.

Daneben finden Sie auf dieser Webseite Informationen zu meinen verschiedenen Funktionen als Buchautor, Handelsblatt-Redakteur, Co-Director der World Economics Association und Co-Editor des World Economic Review, sowie Vorsitzender des EZB-Schattenrats.

Anregungen und Kommentare sind hochwillkommen und ich werde darauf nach Möglichkeit eingehen, entweder bilateral oder öffentlich. Sie erreichen mich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wenn Ihnen die Seite gefällt, empfehlen Sie sie bitte weiter, wenn Sie sich daran reiben, gerne auch.  

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