Die EZB steigt in die Kreditlenkung ein

Mit ihrer heutigen Entscheidung, Banken, die ihre Kreditvergabe an produzierende Unternehmen ausweiten, besonders langfristige und günstige Kredite zu gewähren, hat sich die Europäische Zentralbank von einem Dogma abgewandt. Dem Dogma, dass die Banken und Finanzmärkte von sich aus das Geld in die produktivste Verwendung lenken. Das ist aus gesellschaftlicher Sicht nicht der Fall und zwar vor allem aus zwei Gründen. Zum einen haben die Akteure der Finanzbranche einen sehr kurzen

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Stimmt es, dass Öko- Gebäudesanierung gefördert werden sollte? Eine Gegenrede

Uwe Brühl, der Leiter des Geschäftsfelds Fassade des Dämmstoffherstellers Sto SE nimmt Anstoß an der Behauptung in dieser Kolumne, energetische Fassadensanierung von Altbauten lohne sich oft nicht: „Der Wirtschaftskolumnist des Handelsblattes, Norbert Häring, hat in seiner Handelsblatt-Kolumne die Auffassung vertreten, dass sich Maßnahmen der energetischen Gebäudemodernisierung meist nicht rechnen. Doch pauschale Aussagen zur Amortisation von Maßnahmen der energetischen

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Aufstand der Ökonomie-Studenten

Das Handelsblatt hat heute auf Seite 1 und auf der wöchentlichen Ökonomie-Seite über eine bemerkenswerte gemeinsame Initiative von 44 Studentengruppen aus 19 Ländern berichtet. In einem Manifest fordern sie, dass mit der vielbeschworenen Reform der ökonomischen Forschung und Lehre endlich ernst gemacht werden muss. Der volle Text des Aufrufs auf deutsch und in sechs weiteren Sprachen, sowie die beteiligten Gruppen und Länder finden sich hier.

Stimmt es, dass Arbeitnehmer doppelt für Exportüberschüsse bezahlen? (Link, 2 Kommentare, Antwort)

Normalerweise empfinde ich Ihre Kommentare immer als anregend und erläuternd. Den heutigen Kommentar kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen. Aus meiner Sicht unterstützt dieser die unheilvolle Diskussion, die seit einige Zeit sogar global stattfindet, dass die Exportüberschüsse Deutschlands einem Lohndumping geschuldet sind. Ich halte dies für eine vollkommene Fehlinterpretation der Tatsachen.

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Aufstand der jungen Ökonomen

5. 05. 2014 | Mit Freude habe ich heute Ihren Beitrag „Aufstand der jungen Ökonomen“ (HB S.1) im Handelsblatt gelesen (online link zu selben Thema). Heute noch wird an vielen Universitäten und Hochschulen auch in der Betriebswirtschaft bzw. Mikroökonomie mit Modellen gearbeitet, die durch viele unrealistische und teilweise sogar nicht explizit genannte Annahmen für die Praxis nicht relevant sind.

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