Die Klimapropaganda des Deutschen Wetterdienstes schlägt neue Kapriolen

1. 01. 2026 | Das Wetter im Jahr 2025 war erholsam für Hitzeempfindliche und der Klimapropaganda Überdrüssige. Nach der Hitze 2023 und 2024 und dem Begleit-Trommelfeuer der öffentlich-rechtlichen Medien, war es dieses Jahr zu kühl für unablässige Hitzeberichte. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) umschifft dieses Problem für seine Klimapropaganda kunstvoll.

Vergleiche der Durchschnittstemperatur mit dem Vorjahr zieht der DWD in seinen Berichten über das Jahreswetter immer nur, wenn ein Anstieg zu vermelden ist, 2024 zum Beispiel. Da ließ der Pressesprecher verlauten:

„„Erschreckend ist vor allem, dass 2024 das Vorjahr gleich um außergewöhnliche 0,3 Grad übertroffen hat. Das ist beschleunigter Klimawandel.“

Ein Unterschied von 0,3 Grad zum Vorjahr ist zwar alles andere als ungewöhnlich, aber wenn es ins Klimanarrativ passt, wird er schon mal „erschreckend“.

10,9 Grad betrug 2024 die Durchschnittstemperatur. 2025 sank sie gleich um 0,8 Grad auf 10,1 Grad, den zweitniedrigsten Wert der letzten acht Jahre. Der DWD erwähnt den starken Rückgang zum Vorjahr mit keinem Wort, und kommentiert den Jahreswert in der Überschrift so: „Ein Sonnenjahr mit ungewöhnlicher Wärme.“

Der Wetterdienst beharrt hartnäckig auf der Lüge, dass der Zeitraum 1961 bis 1990 die „international gültige Referenzperiode“ sei, um Temperaturvergleiche anzustellen. Verglichen mit dieser sehr lange zurückliegenden Kälteperiode war 2025 tatsächlich fast zwei Grad „zu warm“. Verglichen mit der tatsächlich international gültigen Referenzperiode 1991 bis 2020 waren es nur 0,8 Grad.

Nicht nur beim Vergleich zu dem oder den Vorjahren macht der DWD eine Erwähnung davon abhängig, ob dieser Vergleich Erwärmung anzeigt oder Abkühlung. 2024 war ihm wichtig mitzuteilen, dass sich der beschleunigte Erwärmungstrend fortgesetzt habe. Dass er 2025 mindestens unterbrochen wurde, war keiner Erwähnung wert.

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