Die Medien, wie Süddeutsche, ZDF und Zeit, haben das von der Nachrichtenagentur dpa übernommen, gern mit der Dachzeile „Klimawandel“. Zum selber Nachsehen war keine Zeit. Die dpa, als Mitglied des EU-gesteuerten Faktenchecker-Netzwerks GADMO Teil des Wahrheitskomplexes der EU, hat auch weder Zeit noch Interesse, die EU-Klimapropaganda zu hinterfragen.
dpa hat deshalb einfach die Pressemitteilung von Copernicus unter eigenem Label weiterverbreitet. Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm von EU-Kommission und Europäischer Raumfahrtagentur. Mit Satelliten messen sie die Oberflächentemperatur und berichten regelmäßig ebenso wirr wie tendenziös darüber.
Immerhin hat Copernicus zu diesem Februar die gemessene globale Durchschnittstemperatur über der Landfläche der Erde mitgeteilt: 13,26 Grad. In manch früheren Jahren, z.B. 2023 hat man sich auch auf die Angabe des Vergleichs einer nicht genannten Temperatur mit einer nichtgenannten Durchschnittstemperatur früherer Jahre beschränkt. Das sieht dann so aus (übersetzt):
„Global war der Februar 2023 um 0,29 Grad wärmer als der Februar-Durchschnitt von 1991 bis 2020, der fünftwärmste Februar seit Aufzeichnungsbeginn und 0,40 Grad kühler als der Februar 2016, der bisher wärmste Februar.“
Dieses Verwirrspiel scheint System zu haben. Denn auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Medien nicht so leicht auf die Idee kommen, ihre eigene Geschichte, jenseits der Copernicus-Pressemitteilung, zu schreiben. Und Copernicus kann sich herauspicken, welche Zahl oder Entwicklung, die am meisten nach Erderhitzung klingt, sie plakatieren und über die Medien vervielfältigen wollen.
Kein Wort dazu, dass die Februar-Temperatur zwei Jahre in Folge gesunken ist. Das würde zur Abrundung des Bildes unbedingt dazugehören. Stattdessen nur die Information, dass sie 0,53 Grad höher gewesen sei als im Durchschnitt von 1991-2020 und um 1,49 Grad höher als im Durchschnitt von 1850-1900. Im Jahr 2025 lag die Februar-Temperatur um 0,1 Grad höher und 2024 um weitere 0,2 Grad.
Copernicus nutzt übrigens schon seit Jahren den Zeitraum 1991 bis 2020 als Referenzzeitraum für Vergleiche und straft damit den Deutschen Wetterdienst Lügen, der hartnäckig behauptet, 1961-1990 sei die „international gültige Vergleichsperiode“. Auf Basis dieser Lüge kann der DWD behaupten, der Februar sei „mild“ gewesen, obwohl er einen Tick kälter war als in der tatsächlich international gültigen Vergleichsperiode.
Fazit
Medien, die die hochgradig tendenziösen Pressemitteilungen von Copernicus, bzw. die Agenturberichte dazu, ungeprüft weiterverbreiten, machen sich zu Komplizen der Desinformation.