Unser Geldwesen und der Zins

Sehr geehrter Herr Häring, das Problem unserer Zeit ist das fehlerhafte Zinssystem, welches sich aufgrund der zugrunde liegenden Exponentialfunktion von der Realwirtschaft entfernt und der nötige aber nicht mehr vorhandene Zusammenhang zwischen Geld (Schulden vs. Vermögen) und der Realwirtschaft für immer mehr Beteiligte offensichtlich wird.
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Warum helfen Sie Allianz und Co, unsere Kommunen auszuplündern, Herr Fratzscher?

Lieber Herr Fratzscher*, Sie haben sich bereit erklärt, als Vorsitzender der von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ins Leben gerufenen Kommission „Stärkungvon Investitionen in Deutschland“ zu agieren. Herr Gabriel erwartet von der Kommission laut einer Presseerklärung „Ideen und Impulse, wie wir zu mehr privaten und öffentlichen Investitionen kommen.“ Es ist schlimm genug, dass der Wirtschaftsminister meint, eine mit Vorständen  großer Finanzinstitute wie Deutsche Bank, Allianz und Ergo

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Heiner Flassbeck bleicht die schmutzige Weste der EZB

Heiner Flassbeck nimmt die Europäische Zentralbank (EZB) gegen Kritiker von links, rechts und sonst woher  an ihren massiven Staatsanleihekäufen in Schutz. Dabei schießt er ziemlich weit über das Ziel hinaus. Das Ergebnis  ist die Weißbleichung einer ziemlich schmutzigen Weste. Er stellt es so dar, als sei die heutige EZB-Führung ein Hort der makroökonomischen Vernunft und hätte die besten arbeitnehmerfreundlichen Absichten. Als hätte sie nichts mit einer „sogenannten“ Troika zu tun, die

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Brief aus Athen: An Schäubles Wesen soll Athen genesen

Markus Barth, Athen. Die Angriffe der der deutschen Mainstream-Medien gegen die griechische Regierung, die gerade mal 6 Wochen im Amt ist gehen unvermindert weiter. Über Aussagen der gewählten Volksvertreter Griechenlands wird mittlerweile beinahe ausschließlich unter Verwendung von Verben berichtet, die vor noch nicht allzu langer Zeit Kennzeichen der gelben Krawallpresse waren. Griechische Politiker erklären nicht  etwa

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Keynesianer und Geldwesen – Antwort auf Heiner Flassbeck

 Heiner Flassbeck hat unter dem schönen Titel „Helikoptergeld – oder wer über das Kuckucksnest fliegt“ ausführlich auf meine Einwände zu seinen Anti-Helikoptergeld-Artikeln (hier, mit Spiecker, frei) und (hier, im Abo) geantwortet. Helikoptergeld heißt, dass die Notenbank, anstatt neues Geld in die Finanzmärkte zu pumpen, dieses direkt in die produzierende und konsumierende Wirtschaft einspeist. Seine Antwort erlaubt mir,

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„Wenn wir der Stimmungsmache folgen und den dicken Emil geben, werden irgendwann die alten Rechnungen präsentiert“, warnte Albrecht Ritschl schon 2011

 Vor knapp vier Jahren gab es ein Interview auf Spiegel Online (SPON), das es in sich hatte. Albrecht Ritschl (London School of Economics), einer von Deutschlands renommiertesten Wirtschaftshistorikern, sagte damals schon, Deutschland habe erstens gar keinen Grund, sich wie der Oberlehrer und Zuchtmeister aufzuführen, und wenn es das zweitens dennoch tue, werde es damit nur provozieren, dass es mit unbezahlten Rechnungen aus dem

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Der Demagoge Fleischhauer arbeitet mit System

Bei der Internet-Suche nach Jan Fleischhauer, um im Nachgang zu meinem Blog festzustellen, ob Spiegel-Online dessen Auswurf gegen die griechische Regierung doch noch von der Seite genommen oder anderweitig reagiert hat, bin ich auf einen Blogbeitrag von vor acht Monaten gestoßen. Dieser setzt sich kritisch damit auseinander, wie der krawallig-konservative Kolumnist von Spiegel und Spiegel-Online damals Putin und das russische Volk für geisteskrank erklärt hat, mit ganz ähnlichen

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