Lebenslauf

(Stand Januar 2015)

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Norbert Häring (JG 1963) arbeitet und lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Er wuchs auf einem Bauernhof in Baden-Württemberg auf. Nach dem Abitur und einer Reise-Auszeit in Peru und Bolivien studierte er in Heidelberg und Saarbrücken Volkswirtschaftslehre. In Saarbrücken promovierte er bei Professor Olaf Sievert mit einer Arbeit über die politische Ökonomie der Regionalförderung.

Für eine große deutsche Geschäftsbank war er drei Jahre tätig, zunächst in der Volkswirtschaftlichen Abteilung, dann als Redenschreiber für den Vorstand und Managing Editor des Geschäftsberichts.

1997 wechselte er in den Wirtschaftsjournalismus. Er arbeitete bei  der Börsen-Zeitung zunächst als Redakteur, dann als Ressortleiter für Konjunktur und Wirtschaftspolitik. Er war bei der Gründung der Financial Times Deutschland dabei, wo er zunächst als Redakteur für Geldpolitik, dann als Stellvertretender Ressortleiter Finanzen arbeitete.

2002 ging er zum Handelsblatt, für das er seither schreibt. Er war von 2002 bis 2012 vor allem zuständig für Geldpolitik, daneben schrieb er aber auch über Finanzmärkte, Konjunktur und Wirtschaftswissenschaften. 2002 rief er den EZB-Schattenrat ins Leben, eine Gruppe von 15 prominenten Volkswirten aus Finanzinstituten, Universitäten und Forschungsinstituten, die geldpolitische Fragen diskutieren und Empfehlungen für die Geldpolitik der EZB verabschieden. Er ist nicht-stimmberechtigter Vorsitzender des Gremiums.

Von Februar 2012 bis 2014 schrieb er eine tägliche Kolumne im Handelsblatt unter dem Titel „Stimmt es, dass…“, die auch als Buch erschienen ist . Darin erklärte er ökonomische Zusammenhänge und Interessenlagen respektlos und allgemeinverständlich. Daneben verantwortet er seit 2012 die montägliche Seite des Handelsblatts zu Wirtschaftswissenschaften.

Norbert Häring ist Autor (mit Olaf Storbeck) von „Ökonomie 2.0“, das den Wirtschaftsbuchpreis 2007 von getAbstract gewann und in fünf weitere Sprachen übersetzt wurde, sowie von vier weiteren populären Wirtschaftsbüchern.

Er ist Mitgründer und Ko-Direktor der World Economics Association. Der 2011 gegründete Ökonomenverband mit mehr als 12.000 Mitgliedern hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt in der Wirtschaftswissenschaft zu fördern, sowohl in regionaler Hinsicht, als auch hinsichtlich der verwendeten Methoden. Für die von der WEA herausgegebene Fachzeitschrift World Economic Review fungiert er als Ko-Editor.

Er wurde aufgrund eines Mitlgliedervotums mit dem  Preis der Keynes-Gesellschaft für Wirtschaftspublizistik 2014 ausgezeichnet. (Dankesrede vom 24. Februar 2015 in Graz).

In seiner Freizeit spielt er Turnier-Backgammon und Volleyball, joggt, wandert, gärtnert und windsurft, alles bestenfalls mittelmäßig.

 

Veröffentlichungen

Bücher:

 

Fachzeitschriften

  • The veil of deception over money. 2013. Real World Economic Review. Issue no. 63. 2 - 19.
  • The sources and consequences of bankers’ power. 2010.  International Journal of Pluralism and Economics Education, Vol. 1, 242 – 259.
  • Interjurisdictional redistribution and public goods with increasing returns to scale. 1998. Public Choice, Vol. 95, 321-329.

 

Sonstige Zeitschriften

 

Ausgewählte Vorträge und Interviews

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