Dirk Peglow, der Vorsitzende des Polizistenverbands, betont in dem Interview (ab min 18:30) zwar, dass Ausländer bei Gewaltkriminalität als Täter stark überrepräsentiert seien. Das müsse man benennen und damit umgehen. Insbesondere Gruppen von jungen (ausländischen) Männern seien ein Problem. Als Ursache identifiziert der Kriminalist deren schwierige Lebensumstände und Gewalterfahrungen. Hayali steuert noch die These bei, Ausländer würden einfach öfter angezeigt.
Dann wenden sich Hayali und Peglow der Zunahme der Vergewaltigungen zu. Obwohl bei diesen die ausländischen Täter noch stärker überrepräsentiert sein dürften als bei Gewaltkriminalität im allgemeinen, ist das hier kein Thema. Vielmehr betont Peglow unter Hayalis Applaus, dass meist Partner oder Männer aus dem Bekanntenkreis die Täter seien. Auf Hayalis Frage, was er Frauen rate, sagt Peglow mit tiefernster Miene:
„Wenn es nach der Statistik geht, eben keine Beziehung mit einem Mann eingehen. Da ist das Risiko erheblich höher, Opfer von psychischer oder physischer Gewalt zu werden.“
Hayali, die aus ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung kein Geheimnis macht, bedankt sich artig und ohne mit der Wimper zu zucken und beendet so das Interview.
Wir lernen, wenn es nach ZDF und Hayali geht: Die Lösung des Gewalt- und Vergewaltigungsproblems liegt nicht darin, dass der Staat die Grenzen besser schützt und schärfer gegen Täter und Ursachen vorgeht. Sie liegt darin, dass Frauen auf asexuell oder homosexuell umschulen. Die öffentlich-rechtliche Realität schlägt jede Satire.