Zwei Drittel der Deutschen sind für Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland

Korrigiert (26.8.)  | 23. 08. 2024 | Nach einer von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage von Insa mit 2.000 Befragten sind zwei Drittel grundsätzlich für Friedensverhandlungen. Von diesen sind zwei Drittel dafür, dass die westlichen Länder Russland anbieten, im Gegenzug zu einem Waffenstillstand und der Aufnahme von Friedensgesprächen auf weitere Waffenlieferungen an die Ukraine zu verzichten. Auf alle Teilnehmer bezogen, sind damit 44 Prozent für diesen Vorschlag. (Ursprünglich hatte ich irrtümlich geschreben, zwei Drittel wären für diesen Vorschlag.)|

Britische Banken müssen künftig bei Strafe dafür sorgen, dass die Bargeldversorgung überall ausreicht

23. 08. 2024 | Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) hat Regeln erlassen, die von den 14 größten Kreditinstituten des Landes ab 18. September regionale Bestandsaufnahmen der Bargeldversorgung verlangen. Wo diese nicht ausreicht, dürfen sie Bargeld-Dienstleistungen nicht abbauen oder müssen zusätzliche anbieten. Bürger und Unternehmen können auf Versorgungslücken hinweisen. Grundlage ist ein vom Parlament 2023 erlassenes Gesetz zur Sicherung der Bargeldversorgung.|

Demo für den Frieden in Wiesbaden am 31.8.

21. 08. 2024 | Der Nato-Standort Wiesbaden soll massiv ausgebaut und unter anderem zum Kontrollzentrum der neu stationierten US-Mittelstreckenraketen gemacht werden. Ein Bündnis von friedensbewegten Organisationen ruft deshalb für Samstag 31. August zu einer Demonstration in Wiesbaden für den Frieden und gegen die Kriegsvorbereitung auf. Ablauf und Unterstützergruppen sind auf der Netzseite von Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V. beschrieben.|

Warum Jakarta untergeht – und der deutsche Wissenschaftsjournalismus gleich mit

19. 08. 2024 | Die indonesische Hauptstadt geht langsam unter, weil sich der instabile Untergrund absenkt. Aus Anlass einer ersten offiziellen Zeremonie in der geplanten neuen Hauptstadt, gab es dieser Tage in vielen Medien Berichte darüber. Diese zeigen, wie umfassend die deutschen Redaktionen darauf getrimmt worden sind, jedes Problem, das mit Wetter oder Wasser zu tun hat, dem Klimawandel zuzuschreiben, selbst wenn sie wissen, dass es Unfug ist.

mehr

Kinder stören: Peinliche Krokodilstränen der ARD über die Leiden einer misshandelten Generation

19. 08. 2024 | Am 18. August hat die ARD den Wiederholungs-Tatort um 15 Minuten verschoben, um auf recht originelle Weise eine Lanze für die Rechte von Kindern zu brechen – und sich dafür ausgiebig selbst auf die Schulter zu klopfen. Da wurde beweint, dass es den Kindern schlecht gehe, weil sie Angst vor dem Klimawandel haben und unter der gesellschaftlichen Spaltung leiden. Von Selbstkritik keine Spur.

mehr

Die ARD gräbt sich im Disput um ihre Kampfschrift gegen BSW ein noch tieferes Loch

Mit 2 Nachträgen | 18. 08. 2024 | In einer als Faktencheck aufgemachten Kampfschrift gegen das Bündnis Sahra Wagenknecht unterschlug die ARD, dass die Quelle einer angeblichen Falschbehauptung von Wagenknecht die Bundesregierung war, und unterstellte ihr eine Behauptung, die sie so nicht getätigt hatte. Beides hat die ARD später stillschweigend geändert. Auf eine Beschwerde hin liefert die ARD eine schwer verunglückte Rechtfertigung.

mehr

1 52 53 54 55 56 57 58 59 60 386