Detailansicht auf ein Draghi-Interview und was es über seine Agenda verrät

 Mario Draghi hat dem Handelsblatt zum Jahreswechsel (2.1.2015) ein langes Interview gewährt. Die Parallelwelt, die der Ex-Investmentbanker und heutige mächtigste Mann Europas uns präsentiert, veranlasst mich, dem deutschen Sachverständigenrat und seinen Tricks und Täuschungen eine Pause gewähren, um Darghis mindestens ebenso raffinierte und ebenso unehrliche Verbalakrobatik zu sezieren. Nach den Gründen für Europas Schwierigkeiten gefragt, nennt Draghi einmal kurz die Banken, nur

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Re: Migrationsdebatte

 Lieber Herr Häring,  leider haben Sie mit Ihrem Beitrag mal wieder sehr recht!  Man muss diese Debatte aus der  „links-gegen rechts“-Schublade herausholen, sonst kommt man den zugrundeliegenden Ursachen nicht bei. Und das wird alles nicht lustig!  Die europäische Rohstoff-, Militär- und Agrarpolitik muss in den  Mittelpunkt gestellt werden, so, wie Sie es auch andeuten. Woher rührt denn die Existenznot der afrikanischen

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EZB versenkte Skandalbrief Trichets an Zapatero im weihnachtlichen Aufmerksamkeitsloch

7. 01. 2015 | Am Freitag vor Weihnachten, als sie sicher sein konnte, minimale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, hat die Europäische Zentralbank (EZB) auf Druck eines spanischen Anwalts einen skandalösen Brief des ehemaligen EZB-Chefs Trichet und des damaligen spanischen Notenbankchefs vom 5. August 2011 an den spanischen Regierungschef Zapatero „veröffentlicht“. Sie hat ihn akündigungslos in die Tiefen der EZB-Seiten im Internet gestellt. Die Strategie hat funktioniert.

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