Wie die Wirtschaftsweisen tricksen und täuschen: Teil 6 – Gegen den Mindestlohn

18. 12. 2014 |  Die Ausführungen der Wirtschaftsweisen zum Mindestlohn machen besonders deutlich, wie hartnäckig und absichtsvoll diese sachkundigen Wirtschaftsprofessoren den wissenschaftlichen Erkenntnisstand verdrehen um zu ihren arbeitgeberfreundlichen Schlussfolgerungen zu kommen.  Der Sachverständigenrat, der Mindestlohn und ich haben eine gemeinsame Geschichte, die ins Jahr 2006 zurückreicht. Mein  damaliger Handelsblatt-Kollege Olaf Storbeck und ich lasen aus […]

Wie die Wirtschaftsweisen tricksen und täuschen (Teile 5-7)

 Wie nicht anders zu erwarten muss man im Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen beim Thema Mindestlohn nicht lange suchen, um auf  die erste massive Lesertäuschung zu stoßen. So führen sie zum Beleg dafür, dass es verfassungsrechtliche Bedenken gegen einen flächendeckenden allgemeinen Mindestlohn gebe, Literaturstellen an, deren Autoren ganz klar feststellen, dass es kein verfassungsrechtliches Problem gibt.

Wie die Wirtschaftsweisen tricksen und täuschen (Teile 1 bis 4)

 Wissenschaft geht anders. Zwar ist weder im offiziellen Namen Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung noch im Spitznamen Wirtschaftsweise das Wort Wissenschaft enthalten. Aber gedacht ist laut Gesetzt schon daran, hervorragende Wissenschaftler in diesem Gremium zu haben, und nicht Sachverständige im Tricksen, Tarnen und Täuschen. Wie gut die fünf Weisen sich

Gastbeitrag: Wie die Gewerkschaften das Lieblingsprojekt der Eliten verteidigen

Von Albert F. Reiterer Rezensionen sind gewöhnlich fad. Und wenn eine Polemik daraus wird, tritt man den meisten Lesern zu nahe: Es gibt allerdings Publikationen, an denen man nicht vorüber gehen sollte. Manchmal wegen des Inhalts, manchmal wegen der Herausgeber. Letzteres gilt für Die 10 Mythen der Eurokrise. Herausgeber ist das Institut für Makroökonomie und […]

Helikoptergeld und Anleihekäufe geben der Hybris staatlichen Handelns neue Nahrung

Hallo Herr Häring, danke für die Information, dass Finanzblasen nicht Nebenwirkung, sondern Ziel von Geldpolitik sind – auch aus dem Verständnis der Notenbanker. Was mich jedoch nicht überzeugt, ist das Helikoptergeld, alternativ Mindestlohn für alle usw. und die Vorschläge aus dem EZB-Schattenrat zum direkten Anleihekauf von Staatsanleihen. Nicht, weil dann die Geldvergabe an den Banken vorbei […]

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