Welt.de moniert, dass Griechen falsche Rasse für die EU haben

So schwer vorstellbar es klingt:folgendes ist der Schlussabsatz des Artikels eines leitendend Redakteurs der Welt auf Welt.de.Die Vorstellung, dass es sich bei den Griechen der Neuzeit um Nachfahren eines Perikles oder Sokrates handeln würde und nicht um eine Mischung aus Slawen, Byzantinern und Albanern, wurde für das gebildete Europa zu einem Glaubenssatz. Dem konnten sich auch die Architekten der EU nicht entziehen. In seinem Sinne holten sie das schon 1980 klamme Griechenland ins europäische Boot. Die Folgen sind täglich zu bestaunen.“

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Tagesthemen markieren neuen Tiefpunkt des beitragsfinanzierten Kampagnenjournalismus

Ein Finanzminister macht sich lächerlich, nur weil er in Deutschland auftritt, eine Verhandlungsdelegation frühstückt zu lange und ist unpünktlich und die Stimmung in Brüssel und der SPD  ist schlecht, erfahren wir. Zum Inhalt der gescheiterten Verhandlungen erfahren wir in einem langen Tagesthemen-Bericht dagegen sehr wenig, und das bisschen ist auch noch falsch. Die Gegenseite wird dabei konsequent nicht angehört. Journalismus?

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Was das IMD-Wettbewerbsfähigkeitsranking über die Agenda der Euro-Eliten verrät

In der Presseerklärung des Business School IMD zu ihrem unsäglichen World Competitiveness Jahrbuch sucht man den Hinweis vergebens. Versteckt in den Begleittexten im Internet erfährt man, wenn man danach sucht, dass die Definition von Wettbewerbsfähigkeit geändert wurde. Sie ist jetzt ebenso ehrlich wie entlarvend, auch was die Agenda der Euro-Politker angeht.

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FAZ-Griechenlandberichterstattung schlägt immer wildere Volten

Die FAZ berichtet : „Derweil gibt es Gerüchte über ein Sondertreffen im griechischen Finanzministerium unter Führung von Alexis Tsipras – nicht Varoufakis“, und auch: „Bekannt ist, dass Washington zumal an die Bundesregierung schon seit einiger Zeit appelliert, auch Zugeständnisse zu machen.“ Also aus der FAZ ist das eher nicht bekannt. Meint die Zeitung wohl den „Brief aus Athen“, aus dem das bekannt ist? Und was ist an den „Gerüchten“ dran?

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Brief aus Athen: Piketty fordert in Berlin Schuldenschnitt für Griechenland. Nur ausländische Medien berichten

Markus Barth, Athen. Die Veranstaltung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin war mit dem berühmten Ökonomen Thomas Piketty (Das Kapital im 21. Jahrhundert) prominent besetzt. Der provozierte sogar einen kleinen Eklat. Le Monde berichtete, ebenso fast alle griechischen Zeitungen und Internetportale. Deutsche Medien blieben stumm. Etwa weil er deutsche Heuchelei geißelt?

 

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