Der 1000-Mark-Schein war einmal so viel wert wie vier 500-Euro-Scheine heute

 Der 500-Euro-Schein, den Wolfgang Schäuble und Mario Draghi abschaffen wollen, ist in Kaufkraft gerechnet noch so viel wert wie 420 Euro bei Einführung der Einheitswährung. Für einen 1000-Markschein, der  nach dem Umrechnungskurs zum Start der Währungsunion heute 511 Euro entspräche, konnte man sich 1964, als er auf Druck des Handels eingeführt wurde, fast so viel kaufen wie heute mit vier 500-Euro-Scheinen.

mehr

Das totalitäre Gedankengut hinter der Summers-Draghi-Verschwörung (2): Die Sands-„Studie“

Sie zweifeln, dass die internationale Kampagne zur Bargeldabschaffung wirklich auf eine von der Harvard Universität und der Group of Thirty ausgehende Verschwörung von Lobbyisten der Finanzbranche zurückgeht, wie ich in „Die Summers-Draghi-Rogoff-Verschwörung“ schrieb? Dann sei Ihnen die „Studie“ von Peter Sands (Harvard) empfohlen, auf die sich Larry Summers (Harvard) mit seiner jüngsten Forderung beruft,  die 100-Dollar-Note abzuschaffen. Peter Sands ist nicht irgendwer.

mehr

Petitionen gegen das Zurückdrängen des Bargelds

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht eine Petition für das Bargeld starten möchte. Das ist jedoch nicht nötig. Es gibt schon zwei größere Petitionen mit bisher über 20.000 und über 60.000 Unterzeichnern, nämlich https://www.civilpetition.de/kampagne/bargeld-erhalten/startseite/ und https://www.volkspetition.org/petitionen/bargeldverbot-stoppen/#aufruf. Hinweis: Schirmfrau der erstgenannten Petition ist die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch. 

Die Summers-Draghi-Rogoff-Verschwörung

16. 02. 2016 | Erst sagt der Chef der Deutschen Bank das Ende des Bargelds voraus. Kurz darauf bringen erst die SPD und dann die Regierung Bargeldbegrenzungen ins Spiel. Dann steht  in den Zeitungen, dass die EZB auf Betreiben Mario Draghis, die 500-Euro-Banknote abschafft. Und einen Tag später kommt der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers mit der Forderung, die 100-Dollar-Note abzuschaffen. Das alles ist Teil einer Verschwörung gegen das Bargeld.

mehr

SPD lässt sich einseifen und macht sich auf den Weg zum Bargeldverbot

Die Bundestagsfraktion der SPD fordert eine gesetzliche Obergrenze für Barzahlungen von 5.000 Euro. Sie begründet das mit dem Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismus und damit, dass viele andere Länder in den letzten Jahren derartige Bargeldverbote erlassen haben. Der Staat verbietet damit die Nutzung des Geldes, das er selbst zum einzigen gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt hat, etwa im Bundesbankgesetz und im EU-Vertrag.

mehr

Brief aus Athen: Regierung schaut Bürgern unter die Matratzen

Markus Barth, Athen. Die Abschaffung des Bankgeheimnisses was Bankschließfächer angeht, sowie eine Deklarationspflicht für zu Hause aufbewahrte Bargeldbestände und Wertgegenstände plant ein Gesetzesentwurf des griechischen Justizministeriums. Der Entwurf sei bereits der Troika „zur Genehmigung“ vorgelegt worden, meldet die Zeitung „Realnews“.

mehr

1 17 18 19 20 21 22