profilbild

________________

Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Der gläserne Bürger: Besprechung von "Schönes neues Geld" auf Rubikon

Jörg Gastmann hat für "Rubikon" mein aktuelles Buch "Schönes neues Geld" besprochen: "Die Welt steht an einem weiteren Scheideweg zwischen Freiheit und Totalüberwachung. In Ergänzung zur Aufzeichnung der Telekommunikationsinhalte und -verbindungen wollen Regierungen und Konzerne komplett speichern und auswerten, wofür, wann und wo die Bürger und Konsumenten wie viel Geld an wen zahlen. Biometrische Daten sollen die Transaktionsdaten vervollständigen. Mehr Überwachung ist fast nicht möglich...

Weiterlesen ...

Buchbesprechung: Die Macht der einen Zahl

Eine Zahl zu ermitteln war den siegreichen Amerikanern nach dem zweiten Weltkrieg sehr wichtig; so wichtig, dass sie dafür einen führenden deutschen Statistiker aus der Sowjetisch Besetzten Zone entführten und in ein Ostberliner Amt einbrachen, um Unterlagen über den Industriezensus von 1936 zu stehlen. Die Zahl um die es ging, war das Bruttosozialprodukt. In einem neuen Büchlein über das so trocken erscheinende Thema

Weiterlesen ...

John Weeks: Economics of the 1%

Weeks, ein sogenannter Post-Keynesianer entlarvt die Theorien des ökonomischen Mainstreams als gefällige Mythen, die den Interessen der wirtschaftliche mächtigen dienen. Er erklärt, auf diese Weise, warum die wirtschaftspolitischen Handlungsanweisungen, denen die Politik weitgehend folgt, nicht geeignet sind, die Lage der Bevölkerungsmehrheit zu verbessern.

 

Der Weg zur Prosperität - Leseprobe

Der Wiener Wirtschaftswissenschaftler Stefan Schulmeister hat mit "Der Weg zur Prosperität" ein Buch veröffentlicht, in dem er die wirtschaftliche und politische Misere in Europa mit folgenden Hauptfaktoren erklärt: einerseits eine interessengeleitet-zurechtmanipulierte wirtschaftswissenschaftliche Theorie und eine davon inspirierte Wirtschaftspolitik, und andererseits wechselnde Koalitionen von Realkapital, Finanzkapital und Arbeitnehmerschaft.In der Einleitung, die ich mit seiner Genehmigung leicht gekürzt wiedergebe, erklärt Schulmeister prägnant dieThesen, die er in diesem lesenwerten Buch entwickelt.

Weiterlesen ...