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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

John Komlos entwirft eine realitätsbasierte VWL

John Komlos - Oekonomisches Denken nach dem CrachHelge Peukert, Erfurt. John Komlos: Ökonomisches Denken nach dem Crash: Einführung in eine realitätsbasierte Volkswirtschaftslehre  Metropolis Verlag, 2015. 378 Seiten. 26 Euro. Deutsche Übersetzung und Überarbeitung von “What every economics student needs to know and doesn´t get in the usual principles text”. M.E. Sharpe, 2014.

Studenten mühen sich zumeist mit Lehrbüchern ab, die

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Bausteine der Wirtschaft, VWL-Lehrbuch von Hermann Adam

Thomas Meyer - VollgeldWenn mein Kind sich mit dem Gedanken tragen würde, Volkswirtschaftslehre oder so etwas zu studieren, würde ich ihm die aktuelle (16.) Auflage von  Bausteine der Wirtschaft von Hermann Adam in die Hand drücken. Ich würde denken, wenn er oder sie dieses Buch nicht interessant findet oder nicht versteht, dann wäre Volkswirtschaft nicht das richtige Studium. Nicht, weil es besonders

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Griechenlands Misere und die Lehren der alten deutschen Wirtschaftsdenker

Thomas Meyer - VollgeldVon Frederic Spohr*, Bangkok. Mehr als ein Viertel seiner Wirtschaftsleistung hat Griechenland in der Krise eingebüßt. So misslungen ist die Rettung, dass sich Entwicklungsökonomen inzwischen mit dem Land befassen. Für den Norweger Erik Reinert, einen früheren Industriellen, heute Ökonomieprofessor, wirken auf Griechenland ähnliche Kräfte wie auf abgehängte Länder

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Jens Berger: Wem gehört Deutschland (2014)

Jens Berger, bekannt von den Nachdenkseiten, gibt die Antwort auf die Titelfrage des Buches eher spät und ohne viel Fanfare. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Blackrock ist an allen Dax-Konzernen beteiligt, an 80 Prozent von ihnen sogar mit mindestens fünf Prozent, lernen wir. In der Hälfte der Fälle ist Blackrock größter Anteilseigner.

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Lorenz Jarass: Steuermaßnahmen zur nachhaltigen Staatsfinanzierung (2012)

Dieses im Internet frei verfügbare oder als gedruckstes Buch erhältliche Werk von einem der besten und einflussreichsten deutschen Steuerexperten erklärt einfach und prägnant, was zu tun wäre, damit der Staat eine auskömmliche und stabile Einkommensbasis bekommt, ohne einzelne Gruppen von Steuerzahlern zu überfordern.

Josh Ryan-Collins u.a.: Where Does Money Come From? (2012)

Die Autoren, darunter der deutsche Ökonom Richard Werner, erklären in diesem Büchlein kurz und verständlich am Beispiel Großbritanniens wie das westliche Geldsystem funktioniert. Wer nur die verschraubten Erklärung der Lehrbücher kennt, wird sich wundern, wie simpel es ist. Die zweite Auflage erläutert auch die Funktionsweise von Quantiativer Lockerung der Geldpolitik.

John K. Galbraith: Money – Whence it Came, Where it Went (1975)

Galbraith hat dasselbe aufklärerische Programm wie Rothbards, wenn er auch eher von der linken Seite kommt und mehr Verständnis für staatliche Einflussnahme auf die Wirtschaft hat. Das Buch enthält sehr interessante wirtschaftsgeschichtliche Analysen. Zitat aus dem Vorwort: „Diejenigen, die von Geld reden und davon lehren, gewinnen Prestige, Wertschätzung und

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Helge Peukert: Das Moneyfest (2013)

Auf 150 Seiten stellt der Finanzsoziologe Peukert die vorherrschenden Finanzmarkt-Theorien kurz, kritisch und verständlich dar und stellt ihnen plausible theoretische Erklärungen für die tatsächliche Instabilität der Finanzmärkte gegenüber. Er entwickelt daraus drastische, einfache und robuste Strukturreformen, darunter eine Vollgeldreform (Geldschöpfung nur durch die Zentralbank), eine Größenbeschränkung für Banken, die Aufgabe von Basel III und Beschränkungen des Derivatehandels.

Thomas Mayer: Die neue Ordnung des Geldes

Die_neue_Ordnung_des_GeldesDer ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hat ein aufklärerisches und engagiertes Buch geschrieben. Er klärt darüber auf, was die Banken entgegen einem von den Lehrbüchern befeuerten Missverständnis tatsächlich machen, nämlich nicht Geld von Sparern and Investoren vermitteln, sondern Geld schaffen, indem sie Kredit geben. Daraus folgt dann

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