Rezension von „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen“

Norbert Haering - Die Abschaffung des Bargelds und die FolgenVon Klaus Karwat, Vorsitzender von Monetative e.V. Norbert Häring ist Wissenschaftsredakteur beim „Handelsblatt“ und hat auch schon mal in der Zentrale der Commerzbank gearbeitet. Er weiß also, von was er spricht, kennt die Personen, die in der Finanzwelt Entscheidungen treffen, kann aber auch packend schreiben: Wie ein spannender Krimi lesen sich seine Recherchen über die wichtigsten Personen, die die

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Buchtipp: Sahra Wagenknecht über das, was ihr wichtig ist

Leider hat Sahra Wagenknecht Recht, wenn sie behauptet, dass es außer der Partei DIE LINKE keine linke Partei in Deutschland mehr gibt (jedenfalls nicht mit Chance auf Einzug in den Bundestag). Wähler mit linker Einstellung stehen daher vor der Wahl, die Linke zu wählen oder gar nicht zu wählen oder eine Protestwahl abzugeben. Umso wichtiger zu wissen, wofür die Spitzenkandidatin der Linken steht. Wer das aus einem langen Interview mit Florian Rötzer entstandene Buch „Sahra Wagenknecht: Couragiert gegen den Strom“ liest, der weiß es.

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Buchtipp: Die große Rentenlüge – Warum eine gute und bezahlbare Alterssicherung für alle möglich ist

Der Titel wirkt reißerisch, aber der Inhalt trägt ihn zumindest der Richtung nach - wobei das Buch selbst deutlich macht, dass es nicht die eine große Lüge gibt, sondern ein ganzes Geflecht von Lügen, mit denen interessierte Kreise aus Wirtschaft, „Wissenschaft“, Politik und Medien die gesetzliche Rente schlecht machen und für Alternativen werben, an denen die private Finanzwirtschaft verdient.

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Buchtipp: Mit Tempo in die Privatisierung

Die beiden Gewerkschafter Kai-Eicker Wolf und Patrick Schreiner bringen es fertig, auf 160 Taschenbuchseiten plus Anhang alle wichtigen Fakten und Zusammenhänge rund um gerade wieder aufgeflammte Diskussion zu Öffentlich-Privaten-Partnerschaften beim Bau und Betrieb von Autobahnen und Schulen zusammenzutragen.

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Buchempfehlung: "Beating the Odds", von Lin und Monga zu Entwicklungspolitik

Fluchtursachen bekämpfen ist Mantra der deutschen Politik geworden. Dabei versucht man seit Jahrzehnten, die Armut und Perspektivlosigkeit, in den Heimatländern der Migranten zu beheben, mit sehr mäßigem Erfolg. Das hat zu dem unterschwelligem Defätismus geführt, dass Entwicklung in vielen Ländern nicht möglich ist, weil Regierungen inkompetent oder korrupt sind oder die Bedingungen fehlen. Lin und Monga zeigen: Entwicklung ist möglich, überall!

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Kurze Rezension von "Econocracy" und "Zur Pluralität der volkswirtschaftlichen Lehre in Deutschland"

Die Frage der Queen, warum niemand die Finanzkrise kommen sah, löste bei den Ökonomieprofessoren Europas eine Welle von Selbstzweifeln und Seelenforschung aus. Doch diese Phase währte nur kurz. Seit Jahren herrscht in der Forschung wieder Normalität, und gelehrt wird wie ehedem. Das ist die übereinstimmend Diagnose eines Forscherteams der Universität Kassel, das die volkswirtschaftliche Lehre in Deutschland untersucht hat, und der Post Crash Economics Society an der Universität Manchester in ihrem Buch "Econocracy".

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John Komlos entwirft eine realitätsbasierte VWL

John Komlos - Oekonomisches Denken nach dem CrachHelge Peukert, Erfurt. John Komlos: Ökonomisches Denken nach dem Crash: Einführung in eine realitätsbasierte Volkswirtschaftslehre  Metropolis Verlag, 2015. 378 Seiten. 26 Euro. Deutsche Übersetzung und Überarbeitung von “What every economics student needs to know and doesn´t get in the usual principles text”. M.E. Sharpe, 2014.

Studenten mühen sich zumeist mit Lehrbüchern ab, die

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