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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Re: Interview zu Investorenschutzabkommen aus Sicht der Landwirtschaft

 die europäische Landwirtschaft wird auch noch aus anderen Gründen vom TTIP betroffen werden: Sortenschutzregeln, die aus dem Kooperativgedanken heraus den Landwirten die Nutzung gemeinsamen (in Kooperation gezüchteten) Saatgutes erlaubt, wird vom Patentrecht US-amerikanischer Art unterminiert. Es droht damit auch eine Auflösung

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Stimmt es, dass deutsche Unternehmen Investitionsschutz brauchen?

 Danke, lieber Her Häring, für diesen zusammenfassenden Sachstandsbericht zum „I von TIP. Der Einfachheit halber mein heutiger Facebook-Post: "Gerade mal wieder mit Freude einen Kommentar von Norbert Häring zu TTIP gelesen. Freude auch deswegen, dass jemand aus der Zunft, der ich in einem meiner früheren Leben auch angehörte, der

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Leserbrief zum Sicherheitsrisiko Handy-Akku

Glückwunsch zu Ihrem Kommentar zu den leeren Akkus und dem Verhalten der Amerikaner. Man nimmt in Europa demütig hin, dass die USA europäische Banken wie die BNP Paribas oder demnächst die Commerzbank für Embargoverletzungen so abstrafen, dass es fast ruinös wird. Dabei ist das Ganze, was die Legitimität betrifft, ein Witz. Der Iran ist ein „esse

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Leserreaktionen zur Fracking-Kolumne (Stand 15.7.)

Wie recht doch Herr Dr. Böhme hat. Wo wären wir heute, wenn wir die Giftstoffeinleitung in unsere Flüsse nicht von Beginn an unterbunden hätten. Wo wären wir heute, wenn wir die Atommüll-Entsorgungs-Erfordernisse frühzeitig beantwortet hätten. Wo wären wir heute, wenn wir die Energiewende systematisch geplant hätten und nicht als brachialen Hauruckakt als Teil des politischen Machterhalts. Um nur einige unserer Errungenschaften anzureißen. "Die Deutschen" (welche Nationalität hat Herr Dr. Böhme?) sehnen sich nicht nach Stillstand, sondern haben aus der Vergangenheit gelernt, dass die Analyse vor der Entscheidung steht. Ich bin auch kein Grüner, den Ausführungen von Herrn Dr. Häring stimme ich vollinhaltlich zu. Aber ich entstamme der Nachkriegsgeneration und habe gelernt, dass wir einen willfährigen Umgang mit den Interessen zukünftiger Generationen gepflegt haben. Der hat wohl bei Herr Dr. Böhme eher Priorität. Sein Beitrag: Ein Bild das Wissen schafft, resp. der Wissenschaft.

Mit freundlichem Gruß Klaus Blumentrath

 

Ihre Kolumne liest sich wie ein perfekt geschriebener Beitrag aus einer Grünen-Postille. Ich hoffe, Sie sind kein Grüner, denn sonst muss ich Sie mit meinem Kommentar enttäuschen. Wie schon beim waghalsigen Experiment der "Energiewende" steht auch bei der Ablehnung des Fracking die Sicherheit der Bevölkerung als Rechtfertigung im Vordergrund. Denn nichts

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Kann die Kapitalvergütung dauerhaft höher sein?

 Sehr geehrter Herr Dr. Häring, mit großem Interesse habe ich in den letzten Monaten Ihre Beiträge über die Thesen gelesen, die Thomas Piketty in seinem Buch "Le Capital au XXIe siècle" aufgestellt hat (genaugenommen ist "Stimmt es, dass..." (stets der erste Artikel, den ich lese). Dabei ist bei mir folgendes Verständnisproblem geblieben: Wenn das private Kapital dauerhaft stärker wächst als das Bruttosozialprodukt, "r>g", dann sollte auch der Kapitaleinsatz für die Erzeugung einer Einheit des Bruttosozialproduktes langfristig immer größer

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Helikoptergeld und Anleihekäufe geben der Hybris staatlichen Handelns neue Nahrung

Hallo Herr Häring, danke für die Information, dass Finanzblasen nicht Nebenwirkung, sondern Ziel von Geldpolitik sind – auch aus dem Verständnis der Notenbanker. Was mich jedoch nicht überzeugt, ist das Helikoptergeld, alternativ Mindestlohn für alle usw. und die Vorschläge aus dem EZB-Schattenrat zum direkten Anleihekauf von Staatsanleihen. Nicht, weil dann die Geldvergabe an den Banken vorbei läuft, sondern weil damit der Wahnsinn bzw. die Hybris staatlichen Handelns weiter Nahrung

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Leserreaktionen zur Verbesserung der Finanzkompetenz (Teil 2)

 Sehr geehrter Herr Häring, ihre Beurteilung der Anlageprotokolle kann ich voll und ganz teilen. Als äußerst unschön empfinde ich jedoch, wie Sie Finanzdienstleister verunglimpfen, platt einem Generalverdacht aussetzen: „Diese verfolgen fast immer bei der Beratung das Eigeninteresse, die eigenen Einnahmen zu maximieren.“ Das mag gewiß vorkommen. Es gibt Abzocker. Die gab es immer und wird es immer geben.Aber das ist eben nicht „fast immer“ so! Selbstverständlich verfolgt jeder Berater das Ziel, ein Entgelt für seine Beratung zu erzielen. Kauft der Kunde das Finanzprodukt, dann ist dieses Ziel erreicht. Wenn Sie daraus schlußfolgern, daß fast jeder

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Stimmt es, dass Öko- Gebäudesanierung gefördert werden sollte? Eine Gegenrede

Uwe Brühl, der Leiter des Geschäftsfelds Fassade des Dämmstoffherstellers Sto SE nimmt Anstoß an der Behauptung in dieser Kolumne, energetische Fassadensanierung von Altbauten lohne sich oft nicht: "Der Wirtschaftskolumnist des Handelsblattes, Norbert Häring, hat in seiner Handelsblatt-Kolumne die Auffassung vertreten, dass sich Maßnahmen der energetischen Gebäudemodernisierung meist nicht rechnen. Doch pauschale Aussagen zur Amortisation von Maßnahmen der energetischen

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Stimmt es, dass Arbeitnehmer doppelt für Exportüberschüsse bezahlen? (Link, 2 Kommentare, Antwort)

 Normalerweise empfinde ich Ihre Kommentare immer als anregend und erläuternd. Den heutigen Kommentar kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen. Aus meiner Sicht unterstützt dieser die unheilvolle Diskussion, die seit einige Zeit sogar global stattfindet, dass die Exportüberschüsse Deutschlands einem Lohndumping geschuldet sind. Ich halte dies für eine vollkommene Fehlinterpretation der Tatsachen. Ich meine, dass ich als CFO einer mittelständigen Unternehmensgruppe

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Aufstand der jungen Ökonomen

mit Freude habe ich heute Ihren Beitrag „Aufstand der jungen Ökonomen“ (HB S.1) im Handelsblatt gelesen (online link zu selben Thema). Heute noch wird an vielen Universitäten und Hochschulen auch in der Betriebswirtschaft bzw. Mikroökonomie mit Modellen gearbeitet, die durch viele unrealistische und teilweise sogar nicht explizit genannte Annahmen für die Praxis nicht relevant sind. Beispielsweise in der Asset-

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Datensicherheit, Strato und Hushmail

Zu dieser Kolumne weist ein Leser wohl zu Recht darauf hin, dass es wohl so toll mit der Datensicherheit bei Hushmail auch nicht ist. Mir lag es auch fern, Werbung für meinen Provider zu machen: "interessant ihr Hinweis auf Hushmail/Sicherheit(s.auch Die Zeit v. 29. Januar 2013). Auszug aus den HushmailAngaben: If you have an encrypted email in your account, it will

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