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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Geldpolitik und Superreiche

Sehr geehrter Herr Dr. Häring, ich habe mit großem Interesse und Zustimmung ihren Beitrag im Handelsblatt zum Thema Geldpolitik und Superreiche gelesen. Gratulation! Im Wirtschaftsdienst ist heute ein Beitrag von mir erschienen, der diesen Effekt mit Reallohnrepression für die mittleren und unteren Einkommensschichten in Verbindung bringt. Vielleicht haben Sie Interesse. Mit besten Grüßen, Gunther Schnabl, Universität Leipzig.

Draghi ist der erfolgreichste Gesandte der Finanzindustrie

Hallo Herr Häring, habe gerade im Handelsblatt mit Freude Ihren Kommentar „Mario, König von Europa“ gelesen. Zusammen mit dem Artikel in der Ausgabe vom 6.11.2014 „Die Superreichen und die Geldspritzen“ kann man festhalten, dass Draghi der erfolgreichste Gesandte der Finanzindustrie in die Welt der staatsgetriebenen Umverteilung von Vermögen Richtung Finanzwirtschaft ist. Draghi saniert die europäischen

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AW: Stimmt es wirklich, Her Fratzscher

Ihre dankenswerte Kommentierung des Fratzscher`schen Ergusses habe ich schon mit Spannung erwartet. Dabei stimme ich nicht mit Ihrer Bewertung "über-naiv" überein. Es ist eine rotzfreche Verhohnepiepelung des Lesers, was Fratzscher über die Ausprägung der anzukaufenden ABS-Papiere (Schrott-wie Prof. Sinn heute im HB sagt) vor dem Hintergrund dessen, was Draghi selbst kommuniziert, publiziert. Empörend finde ich, dass er das in seiner Funktion als Vorstand eines öffentlich finanzierten, gemeinnützigen Vereins unternimmt. Wenn sich nun auch der DIW zum Sandmännchen der öffentlichen Wahrnehmung macht, mag man sich nicht wundern, wenn populistische Botschaften verstärkt Gehör finden. Gruß Klaus Blumentrath

Das Projekt Euro hat zwei Ziele

Lieber Herr Häring, ich stimme Ihrer Analyse absolut zu. das gesamte Projekt Euro hat 2 Ziele:1. Deutschland geht in Europa auf und die Deutschen müssen dann nicht mehr schuldig sein - und auch nicht mehr zahlen (?) 2. Kriege innerhalb Europas werden unmöglich. Zumindest Ziel 2 ist sinnvoll und löblich, die Kosten der verloren Weltkriege - denn in Europa waren auch die Sieger Verlierer - sind sicherlich höher als jedes Rettungspaket. Problematisch ist allerdings, dass wir den angloamrikanischen Lebensstil auch in der Wirtschaft übernehmen werden. In 30 Jahren wird auch auf dem Boden der BRD ein ähnliches Lebensgefühl wie in den USA herrschen ohne die Freiheitsrechte - wenige Reiche, viel Arme! Hartmut Wegner

Lieber Herr Gero Jenner,

es ist schön, dass Sie die Welt mit neuen Erkenntnissen zur Unmöglichkeit der Geldschöpfung aus dem Nichts erfreuen. Aber bitte schicken Sie mir diese nicht, wenn Sie nicht ernsthaft diskutieren wollen. Ich bin (hier und hier) en-Detail auf Ihre Argumente eingegangen und habe gezeigt, aus der Unkenntnis welcher institutionellen Gegebenheiten ihre Missverständnisse meiner Ansicht nach herrühren. Anstatt darauf einzugehen, schreiben Sie einen neuen verwirrten Aufsatz mit meinem Namen und falschen

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Es gibt noch mehr innere Widersprüche bei Weidmann

Sehr geehrter Herr Dr. Häring, vielen Dank für Ihre ausgezeichneten Beiträge. Vor gut einem Jahr hatte ich eine eigene Kritik zu den Antinomien der geldpolitischen Wünsche des Jens Weidmann geschrieben.

N.H. Vielen Dank, für den Hinweis, Herr Stöcker. Das ist ein gut argumentierter Beitrag zu einem wichtigen Punkt.

Es gibt einen weiteren Punkt in der Argumentation von Weidmann, den man so auch bei Prof. Sinn et. al. findet: „So floss reichlich Kapital

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Sapere aude - was man sich so ausdenkt, anderswo

Sehr geehrter Herr Doktor Häring,
zwar sind Sie in der festen Burg "Handelsblatt" mit der sprichwörtlichen Wagenburgmentalität beschäftigt, haben da viel mit der Geldproblematik sich herumzuärgern, haben sicher auch überzeugende Einwände gegen die Politik der EZB: wie wäre es, wenn man sich mal darüber auslassen würde, dass die EZB nicht als echte Zentralbank fungieren darf, dass ihr Präsident

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Replik von Gero Jenner mit meiner Stellungnahme

Gero Jenner hat empfindlich auf meine Kritik reagiert. Da die Reaktion sich außer in einem geänderten Titel seines Beitrags nur in einer neu eingefügten Fußnote findet, will ich nicht darauf verweisen, sondern sie hier widergeben und antworten.

Replik von Gero Jenner zu "Auch der Spiegel .." mit meiner Antwort (N.H.)

Abschließend einige Bemerkungen zu einer kritischen Stellungnahme von Herrn Norbert Häring, Mitarbeiter am Handelsblatt und nach eigenem Eingeständnis Anhänger des Wunderglaubens an die Geldschöpfung

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Nobelpreisträger monologisieren lieber

Danke, lieber Herr Häring, für Ihren Beitrag zu den Polaritäten bei den Nobelpreisträgern und zu dem Hintergrund des Preises. Sehr informativ - vieles war mir noch nicht bekannt. Die Polarität spricht dafür, dass die Nobelpreisträger (oder zumindest etliche davon) lieber monologisieren als im Dialog mit Fachkollegen zu stehen. Herzliche Grüße und erneut DANKE für Ihren Blog

Ihre Elisabeth Ferrari

Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz (CETA)

Guten Tag Hr. Dr. Häring, der Artikel über das CETA-Abkommen hat mich fast vom Hocker gehauen.
Befinden wir uns bereits in einer verdeckten Diktatur??
Wie ist der Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz beim Bundesverfassungsgericht formal zu stellen.
Ich würde auch meine Freunde und Bekannte für diesen Antrag aktivieren.
Vielen Dank im Voraus.MfG, Manfred Schmidt,  Hürth

Re: Ben Bernanke empfiehlt Zentralbankschecks an alle Haushalte

Das Hubschraubergeld wird sicher niemals regnen. Aber es gibt eine
andere Möglichkeit, die inzwischen zu aller Überraschung sogar von der
deutschen Zentralbank befürwortet wird: Stärkung der Gewerkschaften, um
Nachfrage zu steigern. Was würde dagegen sprechen, als nur der
klassische Impuls der Reichen und deren Angst vor Gelödentwertung, wenn
andere Schichten auch von den Früchten des Fleißes profitieren?
Reinhard Blomert