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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Dank für Griechenland-Berichte

Sehr geehrter Dr. Häring, ich möchte Ihnen aufrichtig danken für die Berichterstattung zum Thema Griechenland (Das gilt natürlich auch für diverse andere Themen: Autobahnraub,...). Denn anscheinend sind praktisch alle Medien in Deutschland auf den Anti-Griechenland Kurs eingeschwenkt. Wenn ich mir die ARD-Tagesthemen(, die ich eigentlich sehr schätze) ansehe, gewinne ich den Eindruck, dass die Griechen auf Kosten des restlichen Europas maximal profitieren wollen und nur

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Re: Zum Stand im Game of Chicken

das ist eine sehr informative und adäquate Darstellung des Spiels! Es sieht ja aus wie der Auftakt zu einer Revolte der Befreiung aus dem Gläubiger-Schuldner-Gegensatz, den vor allem Deutschland mit aufgebaut
hat. Angela Merkel hat hier wohl nicht aufgepasst! Abgesehen davon, dass ihre Taktik hier nicht mehr sinnvoll scheint, und sie auch vermutlich leider die Problematik gar nicht versteht, hat sie einfach zu wenig auf

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AW: Mit dem Sieg von Syriza beginnt ein Game of Chicken mit hohem Einsatz

Die aktuellen Besprechungen des Wahlergebnisses und seiner (wirtschafts-) politischen Folgen bewegen sich im gewohnten Paradigma. Ich habe hingegen keine Erörterung gefunden, die andere/neue Szenarien i.S. einer kreativen Zerstörung beleuchtet. Hier stellt sich die Frage, welche Wahrscheinlichkeit der Eintritt neuer Kräfte ("Weißer Ritter") hat. Griechenlands Öl- und Gasvorkommen sind doch eine interessante Kreditsicherheit für Neueinsteiger sein. (China..., vor geraumer Zeit wäre auch Russland zu benennen gewesen. Putin hat mit subtiler Botschaft gratuliert), Gruß, Klaus Blumentrath

Replik von H. Brinkmann zu Zentralbankbuchhaltung

Guten Abend Hr. Dr. Haering, und danke für Ihre Antwort (auf Ihrer Webseite). Wenn ich nicht irre, geht Ihr Denken über die Geldschöpfung usw. in Richtung der MMT, mit der ich mich ebenfalls bereits kritisch auseinandergesetzt hatte ("MMT: Modern Monetary Theory - or Monstrous Mental Twisting?" und "Mostly Model Tailoring against the Miraculous Money Treat of Modern Monetary Theory"). Eigentlich ist es ja völlig gleichgültig, wie eine ZB ihre Staatsanleihen bilanziell behandelt, wenn

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Einspruch zu "Münchau – Wie QE wirklich funktioniert"

Sie schreiben: "Die Zentralbanken haben die Bilanzierungskonvention aus der Zeit des Goldstandards auch in der Zeit des reinen Papiergeldes beibehalten, weil es ihrem Machtinteresse dient. Wenn sie nämlich das Bargeld nicht als Schuld buchen würden, würde die Bargeldausgabe sofort als Gewinn in den Jahresabschluss eingehen. Und der ist normalerweise an den Finanzminister auszuschütten. Die riesigen Vermögen der Zentralbanken, und damit ein großer Teil ihrer Macht, kommen

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EZB und staatliche Theorie des Geldes

Sehr geehrter Herr Doktor Häring, nach der Lektüre Ihres Artikels zur neuen Politik der EZB frage ich mich, warum in diesem Zusammenhang nicht das Thema Eurobonds zumindest angesprochen wurde. Sind doch alle Parteien gegen Spekulation; und mit der Einführung von Eurobonds wird der Spekulation gegen einzelne Euroländer schlicht die Grundlage entzogen, weil damit amtlich festgestellt wird, dass alle Staatsanleihen in

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Hauke Obersteller zur Verteidigung des SVR durch Straubhaar

 Im Herbst 2014 kam größere Kritik gegen den Sachverständigenrat auf. Auf seinem Blog übt Norbert Häring große Kritik an dem Jahresgutachten. Dabei stellt er die Wissenschaftlichkeit des Jahresgutachten in Frage. Die Satiresendung die Anstalt erstellte daraus einen unterhaltsamen Beitrag. In der Online-Ausgabe der WELT erschien dann am 16.12.2014 ein Kommentar von Thomas Straubhaar. Darin verteidigt er die

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Re: Migrationsdebatte

 Lieber Herr Häring,  leider haben Sie mit Ihrem Beitrag mal wieder sehr recht!  Man muss diese Debatte aus der  "links-gegen rechts"-Schublade herausholen, sonst kommt man den zugrundeliegenden Ursachen nicht bei. Und das wird alles nicht lustig!  Die europäische Rohstoff-, Militär- und Agrarpolitik muss in den  Mittelpunkt gestellt werden, so, wie Sie es auch andeuten. Woher rührt denn die Existenznot der afrikanischen

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Hinweis zu SVR und Minestlohn

Sehr geehrter Herr Häring, durch einen Hinweis auf den "Nachdenkseiten" am gestrigen Tag bin ich auf Ihren blog gestoßen - und wirklich begeistert. Ihr Beitrag "Wie die Wirtschaftsweisen tricksen und täuschen: Teil 6 - Gegen den Mindestlohn" ist rundum überzeugend, verständlich geschrieben, klug argumentierend - was will man/frau mehr? ...Darf ich Ihnen noch einen kleinen Hinweis geben? Auf den Nachdenkseiten gab es im letzten Jahr zwei Beiträge,  die Ihren Artikel wunderbar ergänzen. Der eine liefert

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Re: Sabine Lautenschläger

Sehr geehrter Herr Häring, in Ihrem Beitrag schreiben Sie:  "Die Realzinsen - und ausschließlich die kann man sinnvoll vergleichen - sind in Spanien weit davon entfernt niedriger zu sein als in den USA."
Das ist m.E. etwas irreführend. Für den internationalen Kapitalanleger sind (bei gleichem Risiko) die wechselkursbereinigten Nominalzinsen einer Auslandanleihe relevant, wenn er die Zinsen (und später die Tilgung) in seine heimische Währung transferieren will. Der Euro-Dollar-Kurs

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Re: Stimmt es wirklich, lieber Wolfgang Münchau, ...

 Guten Tag Herr Häring, Zum Thema Geldschaffung der Geschäftsbanken haben Sie schon viel geschrieben. Das interessiert mich besonders, da ich in einer Regionalbank arbeite. Aber was passiert eigentlich in Investmentbanken im Rahmen der Emission neuer Anleihen für ein Unternehmen? Wie werden hier die Konten angesprochen, welche Art von Geld fließt in welcher Abfolge von wem zu wem?

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Gunther Schnabel zu unkonventionelle Geldpolitik macht Reiche reicher ...

Sehr geehrter Herr Häring, vielen Dank für die Anmerkungen. Ich gehe aufgrund meiner empirischen Beobachtungen davon aus, dass in der Vergangenheit einer nicht nachhaltigen Kreditvergabe der Geschäftsbanken in der Regel Zinssenkungen bzw. die Ausweitung der Zentralbankbilanzen vorangegangen ist (z.B. Japan, USA, Euroland). Auch in vielen Aufstrebenden Volkswirtschaften waren Kapitalzuflüsse und die Ausweitung

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