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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Blogbeitrag

Sehr geehrter Herr Häring, Ich freue mich Ihre Webseite gefunden zu haben! Für eine Zeit habe ich mir tatsächlich gedacht, dass ganz Deutschland spinnt. Über die griechische Tragödie kann ich wegen der allgegenwärtigen Fehlinformation mit fast keinem reden; nicht mal mit Fachkollegen (obwohl Mathematiker und Physiker ansonsten ganz vernünftige Leute sind). Bei der Zeitungslektüre habe ich oft gefühlt, als ob ich in einem Albtraum in Nordkorea aufgewacht bin! Nicht nur SPON, auch

 die SZ ist in der anti-Griechenland Hetzkampagne voll dabei. Besonders schlimm sind die Beiträge von Herrn Beise und Kornelius (z.B. http://sz.de/1.2375256).
Die Demagogie über Griechenland hierzulande hat mich dazu bewegt, meine Information inzwischen überwiegend aus der New York Times und der Guardian zu bekommen. So kam es, dass ich Ihre Blogseiten über einem Link bei Paul Krugman endeckte.Wozu gibt es Zeitungen und Journalisten wenn sie keine Lust haben,
die Wahrheit zu sagen und die Mächtigen in Frage zu stellen? Schäuble und Merkel sind wahrscheinlich stolz auf diese Presse; Putin und Kim Jong-un wären auch. 
Freundliche Grüße, PD Dr. Chand Devchand