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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Die Autobahnmaut als Vorreiter für die Kommerzialisierung unserer Infrastruktur

Das von allen Seiten als Lachnummer verbrämte und mit Unverständnis kommentierte Gesetz ergibt auf lange Sicht durchaus einen Sinn. Die Maut wird in den Medien als "sonderbare" Idee einer Regionalpartei dargestellt, deren Verabschiedung eigentlich für die deutschen Autofahrer keine weiteren Konsequenzen habe - außer uns im europäischen Ausland unbeliebt zu machen - weil "uns" der Betrag von der Kfz-Steuer wieder abgezogen

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Fragen und Antworten zur Frankenfreigabe durch die Schweizerische Nationalbank

Ich werde viel zu der Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank gefragt, den Schweizer Franken aufwerten zu lassen. Ich habe dazu bisher noch nichts geschrieben, möchte aber doch die folgenden Fragen eines Physikstudenten nutzen, kurz die Gründe für meine Verwunderung deutlich zu machen. Man darf wohl keine Ökonomie-Lehrbücher gelesen haben, damit man wenigstens die richtigen Fragen stellen kann. Chapeau! 

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Re: Buchauflage

Sehr geehrter Herr Häring, herzlichen Glückwunsch zum Knacken der 10.000er- Marke von „So funktioniert die Wirtschaft“. Ich wünsche Ihnen noch viele weitere verkaufte Exemplare. Gleichzeitig möchte ich Sie sehr ermuntern, Folge-Auflagen vorzusehen.

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Re: Lügen-Schäuble

Sehr geehrter Herr Häring, hinter das Wort "LÜGEN-" könnte man so ungefähr jeden zweiten Namen aus Politik, Wirtschaft und Kirche setzen; es bedürfte nicht einmal allzu großer Fleissarbeit. Ihr Beispiel an Schäuble belegt das nur - einmal mehr.

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Re: Rolle der EZB

Sehr geehrter Herr Häring, je mehr ich über die EZB weiß, desto mehr stellen sich mir einige Fragen. Eine davon wäre zum Beispiel, wieso jemals ein Staat in Europa auch nur einen Cent zur Bankenrettung aufgewendet hat. Wieso hat die EZB nicht einfach zum Beispiel die HRE saniert  (Begründung: Finanzmarktstabilität). Oder wenn das vielleicht zu direkt ist, warum nicht einfach über einen kleinen Umweg:

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Re: Handelsblatt 12.5. Wo der Krieg gegen das Bargeld tobt

Sehr geehrter Herr Häring,

Ihren obengenannten Beitrag habe ich mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Als langjähriger Verfechter der Abschaffung des Bargeldes, nehme ich sehr zufrieden zur Kenntnis, dass derzeit die Regierungen in einigen Ländern Europas, zwar mit kleinen Schritten, um das „Volk“ nicht auf einmal zu sehr zu erschrecken, aber doch zunehmend diesen richtigen Weg eingeschlagen haben.

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Die Schuldenbremse muss fallen

Sehr geehrter Herr Häring, sie haben mit Ihren Bedenken völlig recht: Die Finanzierung und Durchführung dringender Infrastrukturinvestitionen wäre billiger und effizienter, wenn staatliche Stellen die Finanzierung, Planung, Ausschreibung und Durchführung übernehmen und überwachen würden. Das Problem dabei ist nur, dass dies nicht ohne staatliche Kreditaufnahme möglich ist, was die Schuldenbremse (und die Maastricht-Kriterien)

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Unser Geldwesen und der Zins

Sehr geehrter Herr Häring, das Problem unserer Zeit ist das fehlerhafte Zinssystem, welches sich aufgrund der zugrunde liegenden Exponentialfunktion von der Realwirtschaft entfernt und der nötige aber nicht mehr vorhandene Zusammenhang zwischen Geld (Schulden vs. Vermögen) und der Realwirtschaft für immer mehr Beteiligte offensichtlich wird.
 

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Blogbeitrag

Sehr geehrter Herr Häring, Ich freue mich Ihre Webseite gefunden zu haben! Für eine Zeit habe ich mir tatsächlich gedacht, dass ganz Deutschland spinnt. Über die griechische Tragödie kann ich wegen der allgegenwärtigen Fehlinformation mit fast keinem reden; nicht mal mit Fachkollegen (obwohl Mathematiker und Physiker ansonsten ganz vernünftige Leute sind). Bei der Zeitungslektüre habe ich oft gefühlt, als ob ich in einem Albtraum in Nordkorea aufgewacht bin! Nicht nur SPON, auch

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Re: Das sind die verrückten Vorschläge der Griechen

Lieber Herr Häring, das wäre ja alles schön und gut, nur: wer glaubt den greichen noch? niemand! Kaum, dass das geld wieder fliesst, wird diese regierung abgewählt und der alte Schlendrian zeiht ein. Ich bin sicher, dass der EIntritt der Greichen nur auf Druck der USA erfolgte. Man wusste, dass es so kommen würde und kann nun , ohne jemanden zu bruskieren, diese "Partner" wieder loswerden. Nichts anderes verfolgt die Politik! Hartmut Wegner

Abschreckendes Beispiel aus der Süddeutschen

Sehr geehrter Herr Häring, ich bin auf das unten verlinkte Video des Leiters der Wirtschaftsredaktion der SZ, Marc Beise, gestoßen. Für mich ein 'Glanzstück' des deutschen Wirtschaftsjournalismus und in meinen Augen
leider sinnbildlich für den Großteil der deutschen Griechenland-Berichterstattung. Inklusive "Pacta sunt servanda" und "das wäre ja noch schöner" Rhetorik.http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-verhandlungen-herr-schaeuble-bleiben-sie-hart-1.2357844