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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Wie die Zentralbanken das Bargeld schlechtmachen wollen

Notenbanken haben ihren Namen von den Banknoten, die die Unterschrift ihrer Präsidenten tragen. Man sollte daher nicht erwarten, dass sie es als ihre Aufgabe ansehen, diese schlechtzureden. Sie tun es dennoch. wie drei Studien aus den vergangenen Monaten eindrucksvoll zeigen. Die Notenbanken sind eben auch Teil der Globalen Partnerschaft für finanzielle Inklusion der G20, die zusammen mit der Better Than Cash Alliance an der Abschaffung des Bargelds arbeitet.

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Neues Jahr, neue Dossiers

Themen zu denen es viele Beiträge auf diesem Blog gibt, habe ich zu Dossiers zusammengestellt, die über die Auswahlleiste oben erreichbar sind. Ich habe das neue Dossier „Migration“ hinzugefügt. Aus den Dossiers „Geld“ und „Gold“ ist das Dossier „Geld, Gold, Bitcoin und Co.“ geworden. Das Dossier „Die 5. Gewalt“ wurde zu „Die Regenten der Welt“. Es beinhaltet jetzt nicht mehr nur Beiträge über die Macht der Finanzbranche, sondern auch über Machenschaften der ungewählten und oft antidemokratischen Machtzentren, wie Weltwirtschaftsforum und Atlantic Council.

Ein Gelbwestenprogramm für Deutschland 2019

Die Gelbwesten in Frankreich haben aus der Perspektive der unteren Drei Viertel der Bevölkerung eine Liste sehr konkreter Forderungen an die Nationalversammlung formuliert und dafür großen Rückhalt bekommen . Inspiriert vom Herannahen eines neuen Jahres habe ich aufgeschrieben, was in Deutschland – aus meiner Sicht – konkret und schnell getan werden könnte, damit das Leben für die unteren drei Viertel der Menschen im Land besser wird.

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Was die Leser dieses Blogs 2018 vor allem interessierte

Im abgelaufenen Jahr fanden 35 Blogbeiträge eine fünfstellige Leserzahl (direkt) auf norberthaering.de. Top-Thema war das Migrationsabkommen und Themen im Umfeld davon. Aber es gab noch ein paar mehr Themen oder besser Institutionen, die regelmäßig auf großes Echo stießen.

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Weihnachtsgeschenk von Makronom für @norberthaering

Der Ökonomieblog „Makronom“ hat sein Twitter-Ranking überarbeitet, weil die bisherige Messzahl, der Klout-Score, nicht mehr zur Verfügung steht. Nach der neuen Methodik, steht mein Twitter-Account @norberthaering, über den ich meine Blogbeiträge und interessante Links und Tweets verbreite, auf Rang vier der einflussreichsten Wirtschaftsjournalisten-Accounts, punktgleich mit meinem Handelsblatt-Kollegen Martin Greive und Marc Felix Serrao auf den beiden Plätzen davor. Das Ranking der Institute und der Ökonomen ist bemerkenswert.

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Warum die Ethik-Erklärung von Janet Yellen für Mario Draghi, die EZB und die Group of Thirty so peinlich ist

Als Janet Yellen 2010 für die Position der Vize-Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve nominiert wurde, gab sie eine Erklärung darüber ab, wie sie im Ernennungsfall Interessenkonflikte vermeiden werde. Dazu gehört der Austritt aus der Großbankenlobby Group of Thirty (G30). Das fordert auch die EU-Bürgerbeauftragte vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Dieser will aber unbedingt Mitglied der G30 bleiben.

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Bertelsmann, die Willkommenskultur und der UN-Migrationspakt: Teil 2

Die Bertelsmann Stiftung arbeitet nicht nur seit Jahren daran, die Öffentlichkeit mit Dauerwerbung für mehr Migration zu fluten. Sie hat auch nach eigenen Angaben zusammen mit anderen Stiftungen die migrationspolitische Entscheidungsfindung der Bundesregierung koordiniert. Daneben werden Umfragen zurechtmanipuliert und die Geschichte umgeschrieben. Alles im Dienste der Arbeitskräfteakquise. Dem liegt wohl eine besondere Form von Gemeinnützigkeit zugrunde.

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Wie Bertelsmann für das Weltwirtschaftsforum die Willkommenskultur in Deutschland etablieren half - Teil 1

Das Weltwirtschaftsforum der internationalen Großkonzerne hat den globalen Migrationspakt entscheidend vorangetrieben und beeinflusst. Dabei ging es dem Forum vor allem darum, ein positives Bild von Migration in der Öffentlichkeit – eine Willkommenskultur – zu etablieren, weil man durch Migrationsförderung Zugriff auf ein größeres, billigeres Arbeitskräftepotential bekommen wollte. Darüber hatte ich schon geschrieben. Jetzt soll es darum gehen, wer das in Deutschland umsetzte.

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Sind No-Border-Linke Lakaien des Kapitals? Kommentar zu einem Text von Michael Wendl

Michael Wendl, ein langjähriger Gewerkschaftsfunktionär und Politiker von SPD, Linke und jetzt wieder SPD, hat auf Makroskop eine Erwiderung auf die Kritik geschrieben, Open-Border-Linke bedienten die Interessen des Kapitals an billigen Arbeitskräften. Da ich diese Kritik vertrete, habe ich seinen Text mit großem Interesse gelesen, in der Hoffnung, die Gegenseite besser verstehen zu lernen.

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