Er ist wieder da!

Nachdem Deutschlands übelster Schmierfink Tomasz Konicz wegen seiner massenhaft verwendeten Nazi-Vergleiche gegen linke Politiker ein zweites Mal beim Heise-Politmagazin Telepolis sechs Monate Schreibverbot bekommen hatte, zog er sich wütend aus dem Journalismus zurück. Aber offenkundig kommt das vielgelesene linke Magazin nicht ohne einen Mann fürs Grobe aus, den man auf Wagenknecht, Lafontaine und Co. loslassen kann. Man hat sich wieder versöhnt.

Am 23. Dezember hatte Konicz in einer „abschließenden Erklärung“ auf seiner Webseite verkündet:

Nachdem eben eine (…) rotbraune Querfront aus Foren-Nazis und nationalen Sozialisten der Linkspartei mich als Autor aus der Internetplattform Telepolis gemobbt hat, stelle ich meine publizistische Tätigkeit bis auf Weiteres ein. Telepolis ist kein fortschrittliches Nachrichtenportal mehr, es ist keine der Meinungsfreiheit verpflichte Nische im Medienbetrieb, sondern Avantgarde des repressiven, stramm nach rechts marschierenden Mainstreams.

Dabei vergaß er in einer späteren Ergänzung auch nicht, meine Verdienste bei der Herbeiführung dieses Zustands lobend zu erwähnen

Die Chefredaktion erteilte mir ein Schreibverbot – unter Verweis auf die entsprechende Kampagne der Foren-Nazis, wie auch den zunehmenden Druck der nationalen Sozialisten in und um die Linkspartei (Flügel um Wagenknecht und Lafontaine). Beteiligt an diesem Mobbing waren (neben den Forennazis) unter anderem: der Ken-Jebsen-Anhänger Norbert Häring, das Querfrontorgan der „Nachdenkseiten“, der Lafontaine-Kumpel Flassback, etc., sowie einige „linke“ Telepolis-Autoren, die mir namentlich nicht bekannt sind – und die hinter meinem Rücken bei der Chefredaktion auf meinen Rausschmiss drängten. (...) Ich wollte Telepolis dem braunen Auswurf des Internets nicht widerstandslos zur Gänze überlassen, wurde aber dazu durch ein Schreibverbot  gezwungen. (Generelles mehrmonatiges Schreibverbot, danach umfassende thematische Schreibverbote: Keine Texte über AfD, Rechtspopulismus, Krise, Wagenknecht)

Am 17. Januar nun ließ er uns nun ebendort wissen, dass er sich mit der Avantgarde des repressiven, stramm nach rechts marschierenden Mainstreams versöhnt hat und nun dort wieder schreiben darf, was er will:

Im Rahmen einer längeren, klärenden Korrespondenz mit der Redaktion von Telepolis konnte ein neues Fundament meiner freien Mitarbeit mit dem Internetportal gelegt werden. Ich kann wieder frei schreiben.

Seine Wiedereinstandsstück dreht sich um die Rechts/ganz-rechts-Regierung in Österreich und den Nationalsozialismus.

Willkommen zurück, Herr Konicz! Wir haben Sie vermisst. Fast hätten wir schon geglaubt, dass der Telepolis-Chefredakteur schalten und walten darf wie er will, und nicht die Vorgabe hat, gewisse Sorten von Texten ungefiltert an die von ihm kultivierte linke Leserschaft zu bringen.

Die Vorgeschichte:

Massenhaft Nationalsozialismus bei Telepolis – Was ist los beim Politmagazin von heise online? (Mit Nachtrag) 27.12.2016

Wieder jede Menge Nationalsozialismus und Rassismus bei Telepolis – Was ist los beim Politmagazin von Heise Online? 19.10.2017

Diskussion mit einem radikalen Wagenknecht-Kritiker über Grenzen für Kritik, offene Grenzen und offene Haustüren 21.10.2017

[17.1.2018]

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