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Norbert Häring ist seit 1997 Wirtschaftsjournalist. Vorher arbeitete der promovierte Volkswirt einige Jahre für eine große deutsche Bank. Er engagiert sich in der World Economics Association für eine weniger einseitige und dogmatische Ökonomik. Er ist Träger des Publizistik-Preises der Keynes-Gesellschaft und des Deutschen Wirtschaftsbuchpreises von getAbstract (Ökonomie 2.0).

Lebenslauf

Griechenland-Drama lockt 10.000 Besucher in zehn Tagen auf norberthaering.de

 Große Umwälzungen in Europas Politik setzen nicht nur Blogger unter Strom, sondern führen zum Glück auch bei den Mediennutzern zu gesteigertem Interesse. So habe ich mit Freude bei einer Auswertung von Google Analytics festgestellt, dass sich in den letzten 10 Tagen knapp 10.000 Besucher (9527 um genau zu sein) auf der Seite norberthaering.de eingefunden und 23.000 Seiten aufgerufen haben, also auf einen Monat

hochgerechnet knapp 30.000 Besucher und knapp 70.000 Seitenaufrufe. Ich danke Ihnen sehr für das Interesse. (Ich werde aber wohl nicht auf Dauer in dieser Frequenz bloggen können. Der Schlafmangel wird seinen Tribut fordern.)

 Meistgelesener Kommentar der letzten zehn Tage (und gleichzeitig insgesamt) war: „Die deutschen Medien versagen in der Griechenland-Berichterstattung auf ganzer Linie“ Mir scheint, mit diesem Kommentar und mit Berichten über Leserkommentare bei FAZ.net und Zeit Online  und mit dem täglichen Brief aus Athen von Markus Barth haben wir vielleicht ein bisschen dazu beigetragen, dass die Berichterstattung in den etablierten deutschen Medien ein klein bisschen weniger einseitig wurde. Der Zusatz „populistisch“ für die griechischen Regierungsparteien wurde nicht mehr so habituell gebraucht, wenn auch immer noch viel zu oft. Zeit Online brachte in Reaktion auf unsere Berichte über Leserkommentare unter dem Namen „Tsipras zweiter Sieg“ ein eher missmutiges Stück darüber, wie sich die Meinung der Deutschen wandele. Manche zuvor in Deutschland vernachlässigte Information, wie das Interview von Obama zu Griechenland und die Demos in Athen und anderen Städten zur Unterstützung des Regierungskurses, wurden dann doch noch mit Verzögerung hier und da berichtet.  

  Die meistgelesenen Artikel der letzten zehn Tage waren:

 Die deutschen Medien versagen in der Griechenland-Berichterstattung auf ganzer Linie

 Die SPD in Pasok-Panik - Double-Speak ist nicht der Ausweg

 Brief aus Athen: Schulz' Behauptung, Tsipras spreche für eine Minderheit, zeigt seine Ahnungslosigkeit

 Lebwohl Troika, Schmuddelkind Europas, Du hattest Deine Rache

 Update zum Game of Chicken Athen vs Paris 4.2. 13 Uhr.

  Die meistgelesenen Artikel seit Anfang 2014 finden sie in der linken Spalte, ebenso Links zu weiteren zeitlosen Highlights.